Mittwoch, 31. Oktober 2012

Nationalstadion von Macao

Das Nationalstadion des mittlerweile zur Volksrepublik China gehörenden Macao: Das Estádio Campo Desportivo. Wie, ist das etwa Chinesisch? Nein, sondern portugiesisch! Denn bis Ende des letzten Jahrhunderts war die jetzige Sonderverwaltungszone noch eine portugiesische Kolonie - und hat mittlerweile als Glücksspielparadies seinen ganz eigenen Reiz...

Eine rote Mühle in Paris

Eine rote Mühle in der französischen Hauptstadt: Ja, ich bin am Moulin Rouge sogar schon vorbeigefahren! Da man als Autofahrer in Paris aber mit den Augen besser auf der Straße bleibt, habe ich nicht allzuviel davon gesehen... Schade!

Sonntag, 28. Oktober 2012

Eine Straße in Waldai

Eine Straße in dem russischen Städtchen Waldai (Валдай): Eine undatierte Aufnahme aus der Zeit, als sie noch Straße der Bürger (Посадская улица) hieß - bevor sie dann 1917 umbenannt wurde in Straße der Arbeit. Schon wieder Folgen des Sozialismus...

Giebel in Böhmen und Mähren

Zweiter Teil der Briefmarkenserie über Traditionelle Architektur in Tschechien, gewidmet den reichhaltigen Vielfalt von Giebelformen in Böhmen und Mähren. Für manches bedarf es nicht eines Museums - man muß nur die Augen offen halten, wenn man auf dem Land unterwegs ist.

Rathaus von Olomouc

Das Rathaus von Olomouc, dem Zentrum der historischen Region Mähren. Unterhalb des Turms befindet sich übrigens eine riesige astronomische Uhr - die allerdings keine Apostel und Heiligen mehr zeigt, sondern Arbeiter und Sportler. So war das damals im Sozialismus...

Samstag, 27. Oktober 2012

Le Hohneck, les Vosges, l'Alsace

Nun, da alle Postkarten (einschließlich derer an mich selbst) an ihrem Ziel angekommen sind, erinnere ich mich immer noch gerne an den windigen Sonntagsausflug vor zwei Wochen. Einfach schön: Le Hohneck, die Vogesen, das Elsaß!

Herz-Jesu-Kirche Obertshausen

1996: Genau in dem Jahr, in dem ich nach Obertshausen gezogen bin, wurde die renovierte Herz-Jesu-Kirche wieder eröffnet - und seitdem habe ich sie erst zweimal von innen gesehen. Angesichts ihrer Schönheit eigentlich viel zu selten...

Niels & Werner @ Kopenhagen

Niels Bohr und Werner Heisenberg in Kopenhagen sowie die Frage nach der Verantwortung von Wissenschaftlern für das, was sie entdecken, erfinden, entwickeln - oder die Erkenntnis, daß die Heisenbergsche Unbestimmtheit und die Bohrsche Komplementarität der Quantenmechanik sich auf fast natürliche Weise in der Philosophie des Menschen wiederfinden.

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Grüne Briefmarken aus Ungarn

Grüne Briefmarken aus Ungarn: Ein antiker Stuhl (zur Vervollständigung der Sammlung), ein altes Schloß in Ráckeve (auch hier findet man ein Hotel) und eine Aufforderung zur Wiederverwertung von Abfall. Gibt es dort wirklich vier unterschiedliche Altglascontainer? Selbst in Deutschland gibt es derer nur drei...

Kalocsa, der Paprika und die deutsche Fahne

Kalocsa ist Ungarns Paprika-Hauptstadt! Und weil auch dort Tourismus immer wichtiger wird, kann man beispielsweise in diesem denkmalgeschützen Gebäude übernachten. Selbst wenn 62 Euro für ein Einzelzimmer in einem 4-Sterne-Hotel nicht so viel sind, würde ich wahrscheinlich doch eine einfachere Unterkunft bevorzugen...

Ach ja, vielleicht sollten sie auf ihrer Internetseite noch die Darstellung der deutschen Fahne korrigieren - und dabei auch gleich das nervende Endlosgedudel ausschalten!

Ein Lamm, ein Schafhintern und ein Brief an die Korinther

Ich verstehe kein Ungarisch, und ich verstehe auch nur schwer den Sinn von 2Kor 5,19 ("... weil nämlich Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, indem er ihnen ihre Sünden nicht zurechnete und das Wort der Versöhnung in uns legte."), aber ich verstehe sehr wohl, daß mir dieses Lamm gefällt - und das Schaf dahinter, von dem man nur den Hintern sieht, genauso...

Aloha und 32 Cents

Aloha ist nicht nur eine auf Hawaii allgegenwärtige Grußformel, sondern auch die englische Bezeichnung für das Hawaiihemd - welches man auf der Insel am Aloha Friday auch ganz offiziell während der Arbeit tragen darf.

Bleibt noch die Verwunderung darüber zu erwähnen, daß die Postkarte mit nur einer 32 Cent-Briefmarke angekommen ist. Da hat die USPS wohl nicht aufgepaßt - welch ein Glück!

Rindviecher in Fort Worth, TX

Zweimal am Tag sieht man in Fort Worth, Texas nicht nur echte Cowboys, sondern auch echte Rindviecher - dann werden sie nämlich zur Freude der Touristen durch die Straßen der 750.000 Einwohner zählenden Stadt getrieben!

Die Niederlande wachsen und wachsen...

Die Niederlande wachsen und wachsen - nicht nur bevölkerungsmäßig (das macht ja schließlich fast die ganze Welt), sondern auch in Ihrer Fläche: Landgewinnung genießt bei unserem Nachbarn eine hohe Priorität. Auf diese Weise entstand vor mehr als 30 Jahren auch Almere aus dem Nichts (also aus dem Wasser) - und wie man am Kino und der Bibliothek sieht, besitzt die jüngste Stadt der Niederlande einiges an moderner Architektur.

Samstag, 20. Oktober 2012

Rentukka - Caltha palustris - Sólja

In ein Herbarium eingepreßt habe ich sie gar nicht erkannt: Meine geliebte Sumpfdotterblume (caltha palustris), finnisch rentukka - oder sólja, die Nationalblume der Färöer. Ach, Fernweh ergreift mich...

Ein alter Trick...

Virpi Pekkala: Vanha konsti. Ein alter Trick! Welch schöne Erinnerung an meinen Besuch auf Vitsaluoto - selbst wenn mein Fisch deutlich kleiner war...

Wie man auf der Landkarte sieht, ist die Insel nur ein winzig kleiner Teil des durch einen Meteoriteneinschlag entstandenen Sääksjärvi.

Kiitoksia paljon tästä ihanan päivän muistosta, Ulla!

Chūson-ji Tempel und die Swastika

Der Chūson-ji Tempel mit der vergoldeten und mit Perlmutt verzierten Goldenen Halle (Konjiki-dō) gehört zum japanischen Anteil am Weltkulturerbe - und ist ganz sicher einen Besuch wert.

Wer übrigens in Japan des öfteren einen Blick auf eine Landkarte wirft, sollte nicht überrascht, ein hierzulande unbeliebtes Symbol zu sehen. Doch in Asien gilt die Swastika (so sein eigentlicher Name) als Glücksbringer - folgerichtig findet man in Japan unter diesem Symbol einen buddhistischen Tempel.

Reisernte in Japan

Glücklich, wer an einem sonnigen Herbsttag in Japan eine solche Ernte (収穫, shūkaku) einfährt. Was mag aus dem Reis wohl werden? Ein leckeres Mittag- oder Abendessen? Oder vielleicht berauschender Sake?

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Paphiopedilum venustum

Paphiopedilum venustum, eine Art der Paphiopedilen aus der Familie der Orchideen. Klingt kompliziert? Gibt's auch nur in Nepal und Bangladesch - oder auf einer Briefmarke in Tschechien.

Chōkōsai Eishō

Ein ukiyo-e von Chōkōsai Eishō namens "Ogiya Hanaogi Yosoyuki" (ausgehendes 18. Jahrhundert), zu sehen im Museum of Fine Arts in Boston - sicherlich etwas größer als auf der Briefmarke!

Sommer - Herbst 1:4

Der Sommer ist zu Ende, der Herbst ist da - nicht nur in Finnland. Das Ergebnis von 1:4 spricht da eine deutliche Sprache...




Bleibt noch die Erkenntnis festzuhalten, daß Pferde offensichtlich auch Karotten mögen - zumindest wenn sie so bunt sind wie dieses! 

14. Oktober (II): Grüße aus Deutschland

Auch aus Deutschland gab es Geburtstagswünsche - und zwar gleich zweimal meine geliebten Sonnenblumen!

Vielen Dank, Papa und Mama!
Vielen Dank, Postcrossing, Andrea und Vincent van Gogh!


Übrigens, mir ist da noch eine Kleinigkeit aufgefallen: Alle sechs Geburtstagskarten sind im Hochformat... Zufall?

14. Oktober (I): Grüße aus aller Welt

Sicher von den Postunternehmen ans Ziel gebracht - Geburtstagsgrüße aus aller Welt (in der Reihenfolge ihres Eintreffens):


Kiitoksia paljon, Ulla!
どうもありがとございます、うらら
Děkuji mnohokrát, Alena!
Thank you very much, Ronda!


Wunderbare Karten mit allem, was mir gefällt: Selbstgemachte Kunst, Japanische Sprache, der Kleine Maulwurf und ein strahlend weißer Leuchtturm. Ich danke Euch von ganzem Herzen für all die Glückwünsche und für all die Freude, die Ihr mir bereitet habt!

Montag, 15. Oktober 2012

Ρέθυμνο

Ρέθυμνο - oder weil ich kein Griechisch kann: Rethimno, gelegen im Norden Kretas und offensichtlich beliebtes Urlaubsziel. Doch auch wer eher ruhigere Plätzchen sucht, wird, wie die Briefmarke zeigt, in Griechenland fündig. Auch wenn man nicht mit dem Kanu unterwegs ist...


Wo geht's hier nach Indien?

Wo geht's hier nach Indien? Na ganz einfach, man guckt auf den Globus, in den Atlas oder, ganz modern, in Google Earth. Doch vor fünf Jahrhunderten war das alles andere als einfach... Und weil Vasco da Gama der erste war, der einen Seeweg nach Indien gefunden hat, steht ihm zu Ehren ein Denkmal in seiner Geburtsstadt Sines im Süden Portugals.

Auf der Briefmarke ein aus irgendeinem, noch nicht näher bestimmten Anlaß stattfindender Studentenumzug. Zu sehen (und angesichts der Trommeln sicher auch zu hören) in Guimarães - immerhin europäische Kulturhauptstadt des langsam zu Ende gehenden Jahres.

Da guckst Du...

Irgendwoher kenn' ich Dich - doch woher? Zunächst dachte ich an Aardman Animations, aber die stellen Figuren aus Knetmasse her - und Du bist offensichtlich aus Holz. Aber ich finde es noch heraus - und dann guckst Du...

Sonntag, 7. Oktober 2012

Mein erster Manga!

Mein erster Manga! Allerdings kein moderner mit kulleräugigen Mädchen und kraftstrotzenden Jungs, sondern einer aus dem Jahr 1983 vom "Gott des Manga": Osamu Tezuka.

Mord in Berlin: So der Untertitel des ersten von fünf Bänden eines Werks, dessen Name man ja eigentlich lieber nicht in den Mund nimmt: Adolf (oder im japanischen Original アドルフに告ぐ: Mitteilung an Adolf).

Wie man auf der ersten Seite sieht, ist dies die Geschichte von drei Männern, die alle mit Vornamen Adolf hießen - und einer von ihnen in diesem Spionagethriller ist tatsächlich jener, der die Geschichte des letzten Jahrhunderts so schrecklich prägte. Es wird interessant sein zu sehen, wie andere Länder mit der Vergangenheit umgehen und aus welchem Blickwinkel sie darauf blicken.

Wenn mir diese Art graphischer Erzählungen gefällt (und angesichts von Filmen wie Persepolis und Waltz with Bashir gehe ich fest davon aus), warten noch vier weitere Bände auf mich - so viele weitere Werke Osamu Tezukas. Wer weiß, vielleicht einen fernen Tages sogar einmal auf Japanisch...?

Olympia 2012 in Australien

In Australien gab es anläßlich der Sommerolympiade 2012 gleich zwei Briefmarkenserien: Eine vor den Spielen (beispielsweise diese mit einem Stabhochspringer), eine zweite nach den Spielen: Sieben Briefmarken für alle sieben Goldmedaillengewinner des Landes - welch eine Ehrung für die Sportler!

Myall Creek @ Dalby

Ein ruhiges Plätzchen am Myall Creek in Dalby. Doch nicht immer war es hier so idyllisch: Vor knapp zwei Jahren war die Stadt in den Darling Downs (einer der elf Regionen von Queensland) Opfer eines verheerenden Hochwassers, bei dem der Fluß die Stadt überflutete und in zwei Teile trennte.

Samstag, 6. Oktober 2012

Elchnachwuchs in Kanda

Zwei Elchkälber aus Kanada inmitten einer schönen Landschaft. Doch die Jugend ist eine gefährliche Zeit für den Nachwuchs: Es dauert über ein Jahr, bis er sich selbst gegen Feinde zur Wehr setzen kann.

Grand Canyon @ Toroweap Overlook

Der Grand Canyon am Toroweap Overlook mit einem Blick in die Tiefe auf den Colorado River. Ein von Touristen recht verschonter Ort - kein Wunder: Nach Angaben der Nationalparkverwaltung hat jeder vierte auf dem Weg dorthin eine Reifenpanne...

Ein Ententeich auf den Azoren

Auf Flores, einer der kleineren Inseln der Azoren, findet man den Lagoa dos Patos - den "Ententeich". Ein wahrlich friedliches Plätzchen!

Auf der Briefmarke noch mehr Impressionen von der Inselgruppe: Fajã d'Além Norte, ein recht abgelegenes Dorf im Norden von São Jorge.