Sonntag, 28. Mai 2017

Tag 8: Brow & Mizen

Natürlich war ich auch am Mizen Head - schließlich stellt diese Reise ja den Versuch dar, von Mizen nach Malin zu kommen...

... doch noch bemerkenswerter ist der Ausblick am benachbarten Brow Head, immerhin der südlichste Punkt Festland-Irlands. Und ausgerechnet hier, wo nun gar keine Touristen zu sehen sind, trifft man einen Fahrradfahrer aus... Minnesota!

Samstag, 27. Mai 2017

Tag 7: Fastnet Film Festival

Schull hat zwar nur ein paar hundert Einwohner, dafür nun aber schon die neunte Auflage des Fastnet Film Festivals. Von den über dreihundert Kurzfilmen, die in einer knappen Woche gezeigt werden, habe ich immerhin fünf gesehen...

Ach wie schön, endlich mal wieder im Kino gewesen zu sein!

Tag 6: Menhir der Neuzeit

Was andernortens in kleinerer Form als Menhir längst vergangener Zeiten gilt, ist in Baltimore ein Bauwerk der Moderne: Kein Standing Stone, sondern ein Beacon. Ein Seezeichen. Ganz in Weiß. Und unübersehbar.

Tag 5: Cornus kousa beni-fugi

Von all den Farben (und derer waren es viele) im Arboretum auf Fota Island, hat es mir eine besonders angetan: Die von cornus kousa beni-fugi. So pink, da es schon かわいい ist...

... was auch nicht verwundert, denn schließlich ist dies der Japanische Blumenhartriegel.

Mittwoch, 24. Mai 2017

Tag 4: Comeragh Mountains

8½ Kilometer unterwegs im Nire Valley: Baumlose Comeragh Mountains, durchnäßte Wiesen, dazu Wolken und Sonnenschein, ein kleiner Bergsee, ein die Füße erfrischender Bach - und naürlich Schafe. Farbig angemalt und ziemlich scheu. Warum haben meine Freunde bloß Angst vor mir...?

Dienstag, 23. Mai 2017

Tag 3: Lafcadio Hearn Japanese Gardens

Wenn ich mich bloß erinnern würde, was, wann und wo ich schon einmal etwas über Lafcadio Hearn gelesen oder von ihm gesehen habe...

... aber auf jeden Fall ist dem irisch-griechischen Schriftsteller, der schließlich in Japan sein Glück fand, ein japanischer Garten in Tramore gewidmet - seine Lebengeschichte inklusive.

Montag, 22. Mai 2017

Tag 2: Ex-Buddha @ Tintern Abbey

Der Kopf eines Buddhas ist rund, doch wenn er wie hier entlang endlos verschlungener Wege in den endlos grünen Wäldern rund um Tintern Abbey zwischen Bäumen eingeklemmt wird...

... dann leidet er.
Und ich mit ihm.

Sonntag, 21. Mai 2017

Tag 1: Oscar Wilde hinter Gittern

Was hat Oscar Wilde bloß verbrochen, daß man ihn (oder sie) hinter Gittern bringt? Auch 17½ Stunden auf IMO 8506311 werden keine Antwort liefern...

Tag 0: Kirche statt Meer

Das Meer war an diesem Tag einfach zu weit weg, mehr als Reims war nicht zu erreichen. Und was macht man, wenn man sich dort nicht ins Nachtleben stürzt? Man steht vor der Cathédrale Notre-Dame de Reims - und schaut nach oben.

Nach oben.
Immer nur nach oben...

Samstag, 20. Mai 2017

Zusatztag 2: Le Cœur de Troyes

Nun bin ich fast wieder versöhnt mit der Grande Merde. Dank des Roten Herzens von Troyes.

Merci beaucoup, Troyes!
Au revoir, la France!

Zusatztag 1: Compostage de billets

Zugfahren in Frankreich: Selbst wenn man am Automaten eine Fahrkarte für eine Verbindung zu einer ganz bestimmten Zeit gekauft hat, muß man diese Karte vor dem Einsteigen erst an einem anderen Automaten kompostieren.
Also entwerten.

Ansonsten kostet's zwanzig Euro Strafe.

Allerletzter Tag: Paris @ TGV & ICE

Eigentlich will ich diesen Tag möglichst schnell vergessen, an dem statt stundenlanger Autofahrt stundenlanges Sitzen in TGV und ICE angesagt war...

Ach, wenn es wenigstens ein Shinkansen gewesen wäre!

Merde.
Grande Merde.

Letzter Tag: Kreiselkunst in Bragança

Zunächst nur auf Postkarten gesehen, fand ich dann doch noch einige der mit Kunstwerken versehenen Verkehrskreisel - und am letzten von ihnen habe ich mich nicht nur verliebt, sondern konnte mich auch verabschieden:

Muito obrigado, Bragança!
Adeus, Portugal!

Tag 21: mocho mini

Was auf Gotland einst begann und an der Ostsee in Vergessenheit geriet, könnte nun doch eine neue Tradition werden: Ein kleines Kunstwerk als Andenken - und daß auf ihm nicht steht, von wo es ist, erhöht eigentlich nur den Erinnerungswert.

Tag 20: Espigueiros

Was mit dem Kreuz auf dem Dach aussieht wie ein Mausoleum, ist ein Espigueiro: Ein traditioneller Vorratsspeicher für Mais, auf Stelzen stehend, um Mäuse fernzuhalten, und typisch für die Region Minho im Norden Portugals.

Tag 19: Ponte Dom Luís I @ Porto

Den schönsten Blick auf Porto hat man, wenn man gar nicht mehr in Porto ist, sondern auf der gegenüberliegenden Flußseite: Von der Uferpromenade von Vila Nova de Gaia. Oder während einer Bootsfahrt auf dem Douro. Oder von der Seilbahn hinauf zur oberen Ebene der Ponte Dom Luís I.

Ja, anders als in Avignon war ich hier auch auf der Brücke!

Donnerstag, 30. März 2017

Tag 18: Farol de Aveiro

Auch wenn er nicht an einem so herausragenden Ort wie andere Leuchttürme liegt, so ist der Farol de Aveiro doch immerhin eines: Der höchste Portugals!

Wenn er jetzt noch ein bißchen frische Farbe bekäme...


Tag 17: Universidade de Coimbra

Zu Besuch in der Universität von Coimbra, der ältesten des Landes: Wenn ich ein wenig Portugiesisch verstehen und nicht wie ein Tourist aussehen würde, wäre ich bestimmt auch einmal in eine Vorlesung gegangen. Das Fach wäre egal gewesen...

Mittwoch, 29. März 2017

Tag 16: Serra da Estrela

Kein Wasserfall Poço do Inferno, da ein Stein die Straße blockierte.

Kein Weiterkommen auf einer Nebenstraße, da die Sommerreifen es nicht hergaben.

Kein Torre als höchster Punkt Festlandportugals, da die Zufahrt gesperrt war.

Kein Picknick am Covão da Ametade, da einfach zuviel Schnee lag.

März in der Serra da Estrela.

Tag 15: Monsanto

In Monsanto lebt man nicht nur von und mit den Felsen, sondern auch direkt daneben. Manchmal sogar darunter...

Sonntag, 26. März 2017

Tag 14: Buddha & Maria

Ruhe, Einsamkeit und Seelenfrieden fand ich heute bei Ihm - einem der unzähligen steinernen Buddhas im größten fernöstlichen Garten Europas.

Welch ein Unterschied zu der riesigen Kirche samt Vorplatz und den vielen Kapellen im Marienwallfahrtsort Fátima, wo den ganzen Tag über Messen gefeiert und Rosenkränze gebetet werden...

Tag 13: Um dia bem começado

Abseits der Touristenströme in Sintra und am Cabo da Roca geht es in der Kleinstadt Oeiras beschaulicher zu.

Anlaß genug, endlich einmal die wie im Rest Portugals auch dort allgegenwärtigen Azulejos zu würdigen: Um dia bem começado deve ser bem acabado - Ein gut begonnener Tag muß gut zu Ende gehen.

Oder vielleicht etwas abgewandelt: Damit es ein guter Tag wird, muß er gut anfangen. In diesem Sinne: Bom dia!