Posts mit dem Label Orkney werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Orkney werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 9. Juni 2014

Tag 15: Die Briefwaage von North Ronaldsay

Im dritten Anlauf klappte es doch noch: North Ronaldsay und seine Seegras fressenden Schafe. Eines von ihnen wurde auf der Briefwaage der Post gewogen - der Preis bestimmt sich aus dem Gewicht der verarbeiten Wolle: £12 für 170 Gramm Handarbeit. Überhaupt nicht teuer!

Tag 14: Mein Freund Papay

Mit mehr als einer Stunde nebelbedingter Verspätung startete schließlich der kürzeste Linienflug der Welt: 76 Sekunden nach dem Abheben auf Westray landete der Achtsitzer auf Papa Westray.

Seit heute begleitet mich mein neuer Freund Papay: Während der Inselerkundung zunächst nur in Gedanken (weil ich wieder einmal nicht spontan genug war, ihn gleich mitzunehmen) - doch nun kann uns nichts mehr trennen!

Samstag, 7. Juni 2014

Tag 13: Where are the Puffins?

Wo sind meine geliebten Papageitaucher? Selbst auf dem so gelobten Westray sah ich gerade einmal zwei Exemplare - und die auch nur durchs Fernglas.

Es scheint, daß ich bis auf weiteres mit den zahlreichen Austernfischern vorlieb nehmen muß...

Tag 12: Highland Park

Was macht man, wenn...? Dieselbe Frage wie am Tag zuvor, wieder Nebel, wieder zwei Stunden Warten, wieder kein Flug nach North Ronaldsay. Und die Antwort heute? Ein ganzer Tag auf Mainland - und als erstes ein Besuch in der Highland Park Distillery.

Mittwoch, 4. Juni 2014

Tag 11: Kunst @ Kirkwall Airport

Was macht man, wenn der Flug nach North Ronaldsay wegen Nebels auf unbestimmte Zeit verschoben wird (und man schließlich nach zwei Stunden des Wartens aufgeben muß)? Man nimmt sich die Zeit, die Bilder im Flughafen von Kirkwall anzusehen: Hergestellt aus Überresten von Laminatböden!

Tag 10: Island Hopping

An dem Tag, an dem ich dreimal mit einer Fähre unterwegs war, ist es nicht mehr als gerechtfertigt, ihr den heutigen Beitrag zu widmen: Die Eynhallow (IMO 8960880) verbindet Orkney Mainland mit den drei Inseln Rousay, Egilsay und Wyre.

Dienstag, 3. Juni 2014

Tag 9: Trumland House Gardens

Auf Rousay, das auch Ägypten des Nordens genannt wird, gibt es in der Tat viele beeindruckende vorgeschichtliche Überreste. Doch einzigartig und damit vielleicht sogar der Höhepunkt der Insel sind die Gärten des Trumland House!

Montag, 2. Juni 2014

Tag 8: In Memory of Betty Corrigall

Unehelich schwanger geworden, dann vom Mann verlassen und schließlich sich selbst das Leben genommen: Das war zuviel im 18. Jahrhundert, und deshalb durfte Betty Corrigall nicht in geweihter Erde bestattet werden, sondern weit außerhalb im Niemandsland. Erst 150 Jahre später wurde sie zufällig gefunden und ein Kreuz errichtet - nun darf die Lady of Hoy endlich in Frieden ruhen.

Tag 7: The Ring of Brodgar

Nicht nur der Steinkreis von Brodgar war imposant, sondern auch all die vielen Photographen, die mit Stativ und teuersten Apparaten versuchten, das perfekte Bild zu machen...

Freitag, 30. Mai 2014

Tag 6: Stone of Setter

In einem plötzlichen Anfall heidnischen Glaubens mußte ich, bevor ich den Stone of Setter berühren durfte, ihn erst dreimal umrunden. Aber oje, war im Gegenuhrzeigersinn überhaupt richtig? Also das ganze noch einmal, diesmal linksherum. Nur gut, daß mich niemand bei diesem seltsamen Gebaren beobachtete...

Tag 5: Stronsay

Leben auf einer kleinen Insel wie Stronsay: Alle Autofahrer grüßen sich per Handzeichen, für Hotelzimmer gibt es keine Schlüssel und auf einem wohl mittlerweile aufgegebenen Friedhof grasen Schafe.

Viele Besucher scheint es hier nicht zu geben: Der älteste Eintrag im Gästebuch der Inselkirche datiert vom 11. Mai 1955 - der Tag, an dem die Moncur Memorial Church eingeweiht wurde!

Mittwoch, 28. Mai 2014

Tag 4: Mull Head

Nach dem morgendlichen Nebel kam gegen Mittag die Sonne heraus: Bei der 4 Meilen langen Wanderung um Mull Head wurde es trotz kühler 13 Grad erstaunlich warm - und an aufregenden Küstenlandschaften mangelte es auch nicht!

Tag 3: Italian Chapel

Die einst von italienischen Kriegsgefangenen erbaute Italian Chapel auf Lambs Holm hat eine so zu Herzen gehende Geschichte, daß man an diesem Ort des Friedens am liebsten stundenlang verweilten möchte.

Und was macht die deutsche Reiseführerin mit ihrer Busladung Touristen? Nach ein paar Minuten der einfühlsamen Erläuterungen heißt es auf einmal: "Jetzt geht's zur Whisky-Destillerie." So schrecklich kann Massentourismus sein!