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Samstag, 18. Oktober 2014

Juha

Die Alternative zur Frage "synchonisierte Fassung oder nicht?" sind Filme oD.

Ohne Dialoge. Ohne Worte. Aber mit Musik und in Schwarz-Weiß. Von Aki Kaurismäki. Und mit Kati Outinen: Juha - vielleicht wirklich der letzte Stummfilm des 20. Jahrhunderts.

Samstag, 12. Januar 2013

Kurzfilmabend in Weiterstadt

Ein Kurzfilmabend der etwas anderen Art: Über drei Stunden Kurzfilme der Regisseure Axel Ranisch und Felix Stienz, frei zusammengestellt vom Filmvorführer des Kommunalen Kinos Weiterstadt. Mal kürzere, mal längere Filme, manche skurril, andere komisch, einer sogar mit japanischen Untertiteln - und (fast) keiner langweilig.

Platz 4: Ladenhüter (Stienz) - Wenigstens 'ne Karte hätte er schicken können...

Platz 3: Glioblastom (Ranisch) - Tochter, Mutter, Vater. Und 23 tote Goldfische.

Platz 2: Antje und wir (Stienz) - Warum habe ich nicht Antje kennengelernt?

Platz 1: Betty B. and The The's (Stienz) - Ein Hommage an Aki Kaurismäki, ganz im Stile von... Na, wem wohl? Aki Kaurismäki natürlich. Unglaublich, wie der Stil des finnischen Meisters der Melancholie bis ins letzte Detail übernommen wurde. Ich bin begeistert!

Sonntag, 30. Dezember 2012

Reden über Kevin

We need to talk about Kevin: Rot war die dominierende Farbe dieses Films, und Beklemmung das vorherrschende Gefühl. Beklemmung darüber, daß Mutter und Sohn einfach nicht zueinander finden konnten. Beklemmung darüber, daß niemand verstehen werden kann, warum es am Ende zur Katastrophe kommen mußte.

Und trotz aller Nichtvergleichbarkeit erinnerte Eva mehr als nur einmal an Aki Kaurismäkis Mädchen aus der Streichholzfabrik. Beklemmend!

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Der Mann ohne Vergangenheit #06

Neben Kati Outinen war es beim sechsten Mal die Musik, die für die große Melancholie sorgte. Wie gut, daß ich die CD zu meinem Lieblingsfilm habe! Vielleicht wäre es auch an der Zeit, sich die Aki Kaurismäki DVD-Kollektion zu kaufen, dann müßte ich nicht wieder Monate oder Jahre bis zur nächsten Wiederholung im Kino warten, sondern könnte mir die finnischen Originalversionen so lange anschauen, bis ich die deutschen Untertitel nicht mehr benötige...

Sonntag, 16. Oktober 2011

Wolken ziehen vorüber

Wolken ziehen vorüber: So finnisch, so melancholisch, so traurig, daß die Tränen beim letzten Tango fließen durften. Aber für Kaurismäkis tragische Verlierer des Lebens gibt es am Ende immer ein Fünkchen Hoffnung - und hier ist der Funke gar so groß, daß daraus ein richtiges Feuer werden könnte. Kauas pilvet karkaavat, niin minäkin.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Le Havre

Seit goEast im April kein Film im Kino mehr - aber so wie einst die erste große Kinopause meines Lebens mit einem Theaterstück nach einem Film von Aki Kaurismäki endete, so endete auch die zweite und hoffentlich letzte mit meinem Lieblingsregisseur aus Finnland: Le Havre, im Original mit deutschen Untertiteln.

Ein echter Kaurismäki, mit seinen Farben, seiner Musik, seinen Menschen. Mit dem Hafen, der Kneipe, dem Hund. Aber auch anders: Französisch statt Finnisch, poetisch statt melancholisch. Und ein Märchen: Da darf das Gute gewinnen, dürfen Wunder geschehen, darf am Ende auch ein Kirschbaum blühen. Fortsetzung folgt!

Samstag, 16. April 2011

Tulitikkutehtaan tyttö @ Würzburg #02

Chronische Melancholie? Gelegentliche Neigung zur Depression? Verliebt in die Hauptdarstellerin? Wohl von allem etwas...
Mein persönliches Mary & Max der Schauspielbühne.

Sonntag, 27. März 2011

Tulitikkutehtaan tyttö @ Würzburg

Das Mädchen aus der Streichholzfabrik: Wie bringt man einen Film auf die Schauspielbühne, in dem nach zwanzig Minuten das erste Wort geredet wird?

Eine radikale, eine geniale Inszenierung, in der jedes gesprochene Wort einem Zwischentitel eines Stummfilms gleicht, in der die Monotonie des Lebens so brutal demonstriert wird, daß man fast erwarten konnte, einige der älteren Zuschauer würden aufstehen und gehen, und deren Ende noch depressiver ist als in Aki Kaurismäkis Film.

Nächste Aufführungen: 07. und 15. April

Sonntag, 18. Juli 2010

Mies vailla menneisyyttä

Selbst in einem in einer Streichholzschachtel aufbewahrten Teebeutel kann die Freude am Leben, die Hoffnung, letzten Endes die Würde eines jeden einzelnen zum Ausdruck kommen. Mein Lieblingsfilm an ungewöhnlichem Ort: in der Weißfrauenkirche inmitten der Straßenschluchten des Frankfurter Bahnhofsviertels.