Die Sonne scheint über dem Prager Veitsdom, doch kaum ist Februar (tschechisch Únor) und schon ist der Winter da. Aber was sind -8 Grad an einem sonnigen Tag bei uns im Vergleich zu den vielen Toten aufgrund der Kältewelle im Osten Europas?
Sonntag, November, strahlender Sonnenschein: Da ist das Spazierengehen Nebensache - und ich saß fast eine Stunde lang in der Sonne, ohne irgendetwas zu tun oder zu denken. Wo? Natürlich an dem kleinen Waldsee, der eher nur ein Weiher ist. Aber der Name sei ihm trotzdem gegönnt!
Mit einem Strauß Sonnenblumen in der Hand würde ich es trotz aller Schüchternheit vielleicht sogar wagen, diese Dame mit Hut und Handschuhen anzusprechen: "Sehr geehrte Dame, würden Sie mir die Ehre erweisen, Sie fragen zu dürfen, ob ich Sie zu einem Kaffee einladen kann?". Hmm, eventuell doch etwas zu förmlich...
Kiitoksia paljon, Ulla!
Ach, wie freue ich mich doch in diesen Tagen über jede kleine Aufmunterung: Meine geliebten Sonnenblumen und eine nun stets über meinem Monitor strahlende, hölzerne Sonne aus Haapsalu. Kiitoksia paljon, Ulla!