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Montag, 21. Dezember 2015

Rīga: Schwarzhäupterhaus

Als wäre ich erst letzten Monat dort gewesen: Rīga, die zweitschönste Stadt des Baltikums, und eines seiner vielen Wahrzeichen, das Schwarzhäupterhaus.

Ach, könnte ich dort jetzt einen der beiden Weihnachtsmärkte besuchen - doch egal, ob auf dem Domplatz oder in der Esplanāde, bei Temperaturen um +10° liegt auch dort kein Schnee...

Dienstag, 16. September 2014

Letzter Tag: Liepāja

Der letzte Tag in Lettland durfte so enden, wie der erste begonnen hatte: Am Strand der Ostsee.

Paldies, Liepāja!
Uz redzēšanos, Latvija!

Tag 21: An den äußersten Enden Lettlands

Einmal rund durch ganz Lettland: Dazu gehört auch irgendwie der Besuch des nördlichsten, östlichsten, südlichsten und schließlich heute des westlichsten Punkts des Landes - vor allem, wenn sie so schön durch einen Stein gekennzeichnet sind. Und mit dem Gaiziņkalns gab es letzte Woche auch noch die höchste Erhebung Lettlands!

Montag, 15. September 2014

Tag 20: Sabiles Vīna kalns

Unterwegs im nördlichsten Weinberg der Welt, gerade einmal 1.5 Hektar groß, aber mit echten Trauben und dazugehörender Weinbergschnecke. Nur mit dem Wein selbst hat's nicht geklappt: Der diesjährige ist noch nicht gekeltert - und die Produktion des letzten Jahres ist bereits komplett weggeschlürft. Stattdessen gab's in Sabile den örtlichen Apfelwein zum Abendessen...

Donnerstag, 11. September 2014

Tag 18: Suntažu estrāde

Die Letten sind ein singendes Volk, und deswegen wundert es auch nicht, daß es einst die Singende Revolution war, die dem Land nach fünf Jahrzehnten wieder seine Unabhängigkeit brachte. Genauso wenig überrascht es da, daß man in jeder noch so kleinen Stadt Lettlands (wie hier in Suntaži) eine estrāde findet, also eine... Wie sagt man dazu im Deutschen? Gesangsbühne? Oder eher Gesangsstadion?

Tag 17: Likteņdārzs

Es gibt Momente, von denen weiß man, daß sie einer der Höhepunkte eines Urlaubs sind - und dazu gehören die drei Stunden im Likteņdārzs: Ein von einem japanischen Landschaftsarchitekten konzipierter, noch im Entstehen befindlicher Garten, der an das so tragische Schicksal Lettlands seit seiner Gründung erinnert, aber auch einen optimistischen Blick in die Zukunft wirft. Fertigstellung: 18. November 2018, dem 100. Geburtstag des Landes.

Dienstag, 9. September 2014

Tag 16: Mehr Freiheit für Schafe!

Lettland ist kein Land, um Schafe zu beobachten, dennoch kann man hin und wieder welche entdecken - aber was für ein Schrecken zu sehen, daß nicht nur Kühe oder Pferde gelegentlich angekettet werden, sondern auch diese armen Kreaturen. Mehr Freiheit für Schafe!

Sonntag, 7. September 2014

Tag 15: Alle Wege führen über Minsk

Angenommen, ich möchte mit dem Zug vom aktuellen Aufenthaltsort Daugavpils im Südosten Lettlands nach Deutschland zurückreisen: Dann bräuchte ich nicht nur viel Zeit (35 bis 40 Stunden sind länger als jede Fährüberfahrt), sondern auch ein Transitvisum - denn alle Wege aus und nach Lettland führen über die weißrussische Hauptstadt Minsk...

Tag 14: Schräge Architektur

So gewagte Architektur sieht man nicht einmal in der Hauptstadt Rīga - stattdessen weit im Osten Lettlands: Das Kulturzentrum Zeimuļs in Rēzekne.

Tag 13: Ein Ort für Verliebte

Ein Ort zum Verlieben - oder zum bereits verliebt Sein: Auch wenn es schon zu dunkel war für ein schöneres Bild (und noch zu hell, als daß die Laternen angingen), ließ ich es mir nicht nehmen, mich kurz auf diese romantische Bank im Stadtpark von Ludza zu setzen. Natürlich alleine...

Freitag, 5. September 2014

Tag 12: Lenin @ Zeltiņi

In Zeltiņi befand sich zu Sowjetzeiten ein Lager mit Nuklearwaffen, heute findet man dort nur noch Ruinen - und einen aus der Kreisstadt Alūksne hierher verfrachteten, überdimensionierten Lenin-Kopf.

Tag 11: Rietekļa kadiķis

Rietekļa kadiķis ist neun Meter hoch und etwa 250 Jahre alt: Der größte Wacholder des gesamten Baltikums - bleibt nur die Frage offen, warum der Stamm so schief gewachsen ist...

Dienstag, 2. September 2014

Tag 10: Zwischen Lettland und Estland

Wieder einmal Grenzerfahrungen: Der erste Übergang von Lettland nach Estland war geschlossen (das Verkehrrschild war ernst gemeint), beim zweiten mußte ich nicht nur den Personalausweis, sondern auch den Reisepaß vorzeigen, der dritte war ebenfalls abgeriegelt, und endlich am Ziel in Valga angekommen, war überall entlang der Grenzstraße Polizei und Grenzschutz zu sehen.

War ist passiert? Da verzichtet man für einige Tage bewußt darauf, Nachrichten zu hören, und schon scheint die gesamte Welt aus den Fugen geraten zu sein - zumal der Grenzer auf die Frage nach dem Grund nur antwortete, er könne dies nicht sagen, es sei geheim.

Zum Glück ist die Antwort nicht ganz so schlimm: Präsident Obama wird in den nächsten Tagen zu einem Staatsbesuch in Estland erwartet...

Montag, 1. September 2014

Tag 9: Holzskulpturenlabyrinth für Erwachsene

Kein Urlaub ohne Skulpturenpark, sei es nun in Karelien oder Minnesota - oder nun eben in Lettland. Die eigentliche Hauptattraktion hier war ein Labyrinth mit 300 "erotischen Holzskulpturen": Eintritt nur für Erwachsene!

Na ja, man kann sich sicherlich vorstellen, wie die nackten Zwerge von vorne ausgesehen haben, oder?

Tag 8: Die Überquerung des Gauja

Nach der Daugava ist der (oder die) Gauja der zweitlängste Fluß Lettlands und der längste, der vollständig innerhalb des Landes fließt. Kein Wunder also, daß man ihn immer wieder überqueren muß: Sei es mit der Seilbahn von Sigulda (auf der donnerstags Bungee Jumping angeboten wird) oder mit der Fähre von Līgatne (die ohne Motor nur von der Kraft des fließenden Wassers angetrieben wird).

Sonntag, 31. August 2014

Tag 7: Die längsten Sandstrände der Welt

Bevor ich nun für einige Zeit im Landesinneren verschwinde, sei der heutige Beitrag der Küste Lettlands mit seinen endlosen Sandstränden gewidmet - den gefühlt längsten der Welt!

Tag 6: Nabuko & Brīvības piemineklis

Im Lettischen werden ausländische Namen auf Lettisch geschrieben - und somit hieß es an diesem Abend in der Nationaloper von Rīga: Nabuko von Džuzepe Verdi.

Passend zur Geschichte des unterdrückten Volks schweifte der Blick vom Balkon des Opernhauses zum Brīvības piemineklis, dem Freiheitsdenkmal Lettlands. Möge die Unabhängigkeit und die Freiheit der drei baltischen Staaten durch nichts und niemanden mehr bedroht werden!

Donnerstag, 28. August 2014

Tag 5: Cepās, cepās vien’ maz’ cuciņ’

Abendessen direkt zu Füßen des Doms von Rīga: Nun ja, der Sprachführer Lettisch erklärt nicht alles, was auf der Speisekarte zu finden ist, Russisch kann ich nicht einmal entziffern, und bei der englischen Beschreibung wußte ich nicht, was ein knuckle ist...

Das ganze heißt übrigens Cepās, cepās vien’ maz’ cuciņ’ - oder in der englischen Übersetzung: Let that piglet roast!

Mittwoch, 27. August 2014

Tag 4: Holzbohlenweg @ Vasenieku

Warum wandere ich eigentlich so gerne auf Holzbohlenwegen wie etwa hier durchs Moor von Vasenieku? Vielleicht weil ich mich dann nicht entscheiden muß, wo ich hingehe - und stattdessen Zeit habe, um über genau solche Fragen nachzudenken...

Dienstag, 26. August 2014

Tag 3: Kolkasrags

Wenige Meter von der Landspitze Kolkasrags entfernt steht zwischen dem Sandstrand der Ostsee und dem dahinterliegenden, endlosen Kiefernwald ein umgebauter Lastwagen und dient als... Mobile Sauna, lettisch mobilā pirts! Eine Idee, wie man sie eigentlich eher in Finnland erwartet hätte...