Eine Karte voll mit Städten und Sehenswürdigkeiten Siziliens: Palermo, Messina, Agrigent - und natürlich der Ätna.
Was haben übrigens Sizilien und die Isle of Man gemeinsam? Die Triskele auf der Fahne!
In Dalby war ich schon einmal! Allerdings nicht in diesem von Landwirtschaft geprägten Städtchen in Queensland, Australien, sondern "nur" in dem gleichnamigen Dorf auf der Isle of Man. Aber siehe da, die beiden sind miteinander verbunden: Auswanderer nahmen einst den Namen von der Irischen See mit ans andere Ende der Welt!
Türknäufe und Türklopfer auf der Isle of Man - doch beim Begriff Manx Knobs denkt man auch an jenes süß schmeckende Souvenir, das man als Besucher der Insel nicht verpassen sollte...
Mehrere hundert Jahre alt ist die Bavaria-Buche im oberbayerischen Altmühltal geworden und hat dabei einen Stammumfang von neun Metern erreicht. Doch nun hat sie ihr Lebensende erreicht und kehrt langsam in den Kreislauf der Natur zurück... Da hat der einsame Baum in Bride im Norden der Isle of Man hoffentlich noch viele unbeschwerte Jahre vor sich!
Zum Abschluß gab es noch einmal eine kleine Inselrundfahrt - was böte sich da besser an als der Snaefell Mountain Course? Zwar findet die Tourist Trophy erst im nächsten Monat statt, doch bereits jetzt sieht man überall die Vorbereitungen für dieses wohl schwierigste Motorradrennen der Welt.
Wie schaffen die Fahrer es bloß, diese Strecke in 17 Minuten zurückzulegen? Immerhin blieb ich selbst mit 53'59'' unter einer Stunde...
Schon wieder Jurby... Diesmal das Jurby Transport Museum, in dem viele alte Busse, aber auch andere Fahrzeuge der Isle of Man liebevoll restauriert, gepflegt und ausgestellt werden.
Am Morgen bereits schien die Sonne, und so konnte es nur ein Ziel geben: Den Snaefell, den höchsten Berg und einzigen Zweitausender der Isle of Man. Oben angekommen, ging's mit der Snaefell Mountain Railway auf einer atemberaubend schönen Strecke zurück. Ein Erlebnis nicht nur für Eisenbahnfreunde!
Einst waren zahlreiche Minen auf der Isle of Man in Betrieb, und da es auf der Insel keine Kohlevorkommen für den Antrieb von Dampfmaschinen gibt, lohnte es sich, riesige Wasserräder zu bauen. So etwa das Great Laxey Wheel - das größte funktionierende Wasserrad der Welt!
Jurby Books: 3000 Quadratfuß voll mit alten Büchern! Eigentlich wollte ich nur kurz reinschauen... Doch ich blieb länger - und kaufte sogar einiges: Beispielsweise eine 1976er Ausgabe des National Geographic mit einer Reportage aus Minnesota. Man kann ja nicht früh genug anfangen, sich mit einem der nächsten Urlaube zu beschäftigen!
Was macht man an einem Tag mit Magenverstimmung (außer sich mehrmals übergeben zu müssen)? Man trinkt viel Wasser, geht ein wenig spazieren und liegt früh im Bett. Nicht aber, ohne zuvor noch am Meer den Sonnenuntergang genossen zu haben!
Eine der wichtigsten Stätten, an der die Geschichte der Isle of Man geschrieben wurde: Peel Castle. Einmal in der Realität, einmal auf der 10 Pfund-Banknote.
In der Nähe der Kirche von Patrick gibt es eine dieser schönen, traditionellen, roten Telephonzellen, zwar etwas rostig, ansonsten aber unversehrt. Darin findet man einen Münzapparat, ein Telephonbuch - und eine Bibel! Niemand klaut, niemand zerstört sie - das kann es nur auf einer Insel geben...
Der erste von fünf Marilyns, also Bergen, Hügeln oder einfach nur Erhebungen, die unabhängig von ihrer Größe mindestens 150 Meter über ihre Umgebung hinausragen: Ein wenig unterhalb des "Gipfels" des Mull Hill (der eher ein Hochplateau ist) befindet sich ein außergewöhnlicher und sehr sehenswerter Steinkreis - eine mehr als 5000 Jahre alte Grabstätte!
Insgesamt 18 National Glens gibt es auf der Isle of Man, also kleine Bäche in einem meist von Wald umgebenen Tal. Einer davon ist Colby Glen: Das Rauschen, Plätschern und Murmeln des Wassers, das Singen und Zwitschern der Vögel, das Säuseln des Windes - alles umsonst.
Und das Beste: Wenn man ganz langsam dem Bach folgt, wird man bemerken, wie sich alles ständig neu anhört. Kann Natur schöner sein?
Eine Brücke in Ballasalla gibt's nur für die Fußgänger - für Autos ist bei entsprechender Geschwindingkeit eine Unterbodenwäsche fällig. Aber bitte unbedingt auf die Enten achten!
Von der Insel auf die Insel - oder genauer gesagt: Von der Isle of Man auf die St. Michael's Isle. Allerdings ist diese, seitdem sie über einen Straßendamm angebunden ist, eigentlich keine Insel mehr... Egal, die Ruine der St. Michael Kapelle aus der Zeit der Wikinger ist auf jeden Fall sehenswert!
Auf der Wanderung auf dem Marina Drive entlang der Küste nach Port Soderick tauchten auf einmal Menschenmassen auf: Eisenbahnenfreunde aus ganz England waren mit der Isle of Man Steam Railway unterwegs und stiegen unterwegs immer wieder aus, um von dem heranfahrenden Zug und den dampfenden Lokomotiven viele, viele Photos zu machen. Da konnte auch der Tourist auch Deutschland nicht widerstehen...
Ziel erreicht: Rasend schnell ging es auf dem Katamaran Manannan mit 35 Knoten (also 40 Meilen bzw. mehr als 60 Kilometern in der Stunde) von Liverpool nach Douglas auf der Isle of Man - oder wie die Insel in der Landessprache Manx heißt: Ellan Vannin.