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Samstag, 27. Mai 2017

Tag 7: Fastnet Film Festival

Schull hat zwar nur ein paar hundert Einwohner, dafür nun aber schon die neunte Auflage des Fastnet Film Festivals. Von den über dreihundert Kurzfilmen, die in einer knappen Woche gezeigt werden, habe ich immerhin fünf gesehen...

Ach wie schön, endlich mal wieder im Kino gewesen zu sein!

Sonntag, 29. Mai 2016

Wunder des Meeres @ 1994

Viermal die Wunder des Meeres auf Briefmarken des Jahres 1994...


... und wie man sieht, gibt es Clownfische nicht erst seit Findet Nemo.

Samstag, 6. Juni 2015

Yellow Cabs @ New York

Denk' ich an gelbe Taxis, denk' ich an New York.

Denk' ich an Taxis in New York, denk' ich an Night on Earth von Jim Jarmusch.

Samstag, 31. Januar 2015

Kill Bill & Z4

Nein, Quentin Tarantino ist nicht gerade mein Lieblingsregisseur, und nein, Kill Bill habe ich auch nicht gesehen. Ich glaube, viel lieber würde ich jetzt einen Ausflug in einem altehrwürdigen Z4-Oldtimer der Zbrojovka Brno machen...

Samstag, 17. Januar 2015

Coromandel & Gandalf

So weit weg, am anderen Ende der Welt... Neuseeland und die Halbinsel Coromandel, auf der so wenige Menschen leben, daß es fast keine Überraschung mehr wäre, wenn man dort in Mittelerde Gandalf träfe...

Sonntag, 4. Januar 2015

Eine Taube sitzt...

Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach - wenn ein Film einen solch langen Namen hat, kann er nur skurril sein und aus Skandinavien stammen. Auch wenn diese schwedische "Komödie" fast zu schräg war, so war es doch immerhin auch der traditionelle Neujahrsfilm im Kino Traumstern in Lich. Dieses Jahr zum ersten Mal als Kulturgenosse!

Samstag, 20. Dezember 2014

The Godfather Part II @ tiff

Der Pate Teil II in einer neuen Digitalkopie: Zu sehen als Teil der Serie Cinema's Greatest Sequels beim tiff, dem Toronto International Film Festival.

Samstag, 18. Oktober 2014

そして父になる

Wie der Vater, so der Sohn: Nach der mißglückten deutschen Fassung gab es nun die ersehnte japanische Originalversion von そして父になる - und das nach nur vier Tagen! Ein neuer Rekord...

... und eine in dieser Form noch nicht erfahrene Bestätigung, welch großen Unterschied die Sprache macht. Wie konnte man überhaupt jemals auf die Idee kommen, Filme zu synchronisieren?

Sonntag, 12. Oktober 2014

Wie der Vater, so der Sohn

Wie der Vater, so der Sohn. Auch dann, wenn nach Jahren festgestellt wird, daß es einst im Krankenhaus der "falsche" Sohn war?

Möglicherweise gibt es in einigen Jahren ja eine Fortsetzung von そして父になる, um der Antwort noch ein Stückchen näher zu kommen... Andererseits lebt der Film vielleicht gerade davon, nicht alles klären zu müssen.

Ach, hätte ich doch bloß die untertitelte Originalversion sehen können - und nicht diese schrecklich synchronisierte deutsche Fassung!

Sonntag, 10. August 2014

Die Frau meiner Träume

Die Frau meiner Träume - nicht meine Meinung, sondern der Titel eines deutschen Films aus den 1940er Jahren, der in einer vom Filmmuseum der diesjährigen europäischen Kulturhauptstadt Rīga organisierten Ausstellung zu sehen ist.

Sonntag, 29. Juni 2014

Der Glöckner von Notre Dame (1939)

Von den zahlreichen Verfilmungen des Glöckners von Notre Dame habe ich noch keine einzige gesehen - vielleicht wird die 1939er Version von Charles Laughton, die im allgemeinen als die beste angesehen wird, eines Tages meine erste sein?

Sonntag, 13. April 2014

2x Estland @ goEast 14

Welch "Zufall", daß auch am zweiten Tag bei goEast beide Filme aus demselben Land stammten: Aus dem von mir so wertgeschätzten Estland.

Wobei der zweite eigentlich kaum die Bezeichnung Film verdient. Solch eine inhaltsleere, mit dummphilosophischen Versatzstücken angereicherte Ballade von der Billigung der Welt wie "Free Range" haben wir hier in Deutschland zuletzt von den 68ern vorgesetzt bekommen. Wer will sowas heute noch sehen?

Die Enttäuschung über den zweiten Film verstärkt allerdings nur die positive Erinnerung an den ersten: Ach, wäre es doch bloß ich gewesen, der die Postbotin auf Saaremaa hätte kennenlernen dürfen. So bleibt mir nur, Dir, liebe Kertu, alles Gute für Deine Zukunft zu wünschen. Ja, es ist Dein Leben!

2x Rußland @ goEast 14

Der Zufall wollte es, und so begann goEast gleich mit zwei Filmen aus Rußland: "Schande" ist das, was man in der Tat empfinden kann angesichts mancher Zustände in Putins Riesenreich (und das nicht nur, wenn ein U-Boot untergegangen ist), und "Me too" ist ein allzu verständlich Wunsch all jener, die sich auf die Suche nach dem Glück begeben - und es doch nicht finden werden.

Donnerstag, 2. Januar 2014

Das Mädchen Wadjda

Wie bereits beim letztjährigen Neujahrsfilm stand auch diesmal wieder ein Kind im Vordergrund: Das Mädchen Wadjda lebt mit seiner Mutter in Saudi-Arabien, wo es unter dem Deckmantel archaischer Traditionen offensichtlich noch schlimmer zugeht als im Iran.

Ab einem bestimmten Zeitpunkt konnte man meinen, man sähe einen Film über Nordkorea, nur mit dem Unterschied, daß es nicht das ganze Volk, sondern die Frauen sind, die gnadenlos unterdrückt werden. Dort der Kommunismus, hier die Religion.

Oder wäre vielleicht der Vergleich mit der Apartheid in Südafrika angebracht? Das gäbe Anlaß zur Hoffnung, denn am Ende hatte Nelson Mandela den Erfolg, für den er sein Leben lang gekämpft hat. Viel Glück und alles Gute!

Sonntag, 10. November 2013

Ķīlnieks: OmeU - oder auch nicht...

Angekündigt war Ķīlnieks aus Lettland als OmeU, doch irgendetwas ist wohl schiefgelaufen im Filmmuseum Frankfurt: Statt des Originals mit englischen Untertiteln gab es die echte Originalversion - mit lettischen Untertiteln, wenn Englisch gesprochen wurde.

Allerdings stellt sich angesichts der schrägen Handlung die Frage, ob ich mit den richtigen Untertiteln auch wirklich mehr vom Film verstanden hätte... Immerhin habe ich, anders als manch anderer Besucher, bis zum Ende durchgehalten!

Samstag, 24. August 2013

Tag 27: To Have and Have Not

Bevor Humphrey Bogart in To Have and Have Not auf der Leinwand zu sehen war, konnte man sich im Vorprogramm an den Klängen der alten Wurlitzer-Kinoorgel erfreuen. Wenn es das Caligari nicht gäbe, würde ich doch glatt das Heights Theatre als mein Lieblingskino erwählen!

Sonntag, 9. Juni 2013

Ōsaka und Shibuya

Auch bei Nippon Connection kann man zwei Filme an einem Abend sehen!

Bei beiden stehen auf sehr unterschiedliche Weise junge Frauen im Mittelpunkt, die ihr Leben in einer Großstadt führen wollen: Bei Soul Flower Train (ソウル・フラワー・トレイン) fiktional in Ōsaka, bei Nowhere to Go (ドコニモイケナイ) dokumentarisch in Shibuya - und in beiden Fällen sehr anrührend erzählt.

Ach ja, zu trinken gab's auch wieder etwas: Nein, heute kein Frozen Beer, dafür aber einen Sake namens Sakagura Hyakkei, praktischerweise in der sogenannten "One Cup"-Größe zum direkten Trinken aus dem Glas.

Donnerstag, 6. Juni 2013

Land der Hoffnung @ NC13

Europas größtes Festival des japanischen Films hat begonnen: Nippon Connection - und bei der mittlerweile 13. Ausgabe bin ich nun auch endlich dabei!

Zum Auftakt gab es 希望の国 (Das Land der Hoffnung): Ein Film aus der Zukunft, als wieder einmal ein Atomkraftwerk in die Luft fliegt, die Menschen zurückblicken darauf, wie es damals in Fukushima war, und jeder vor der Frage steht, ob er bleiben oder gehen soll - aber wo oder wohin?


Land der Hoffnung? Wer vermag das schon zu sagen - aber zum Glück gibt es da noch die Liebe, die alle Menschen verbindet und die die Frage nach der Hoffnung ein wenig in den Hintergrund treten läßt.


Donnerstag, 9. Mai 2013

Amélie (II)

Nach der portugiesischen Ausgabe der Fabelhaften Welt der Amélie nun die japanische. Natürlich geschrieben in Katakana: アメリ. Dazu die Erinnerung, daß ich diesem Film, der mir einst nicht so recht gefallen wollte, irgendwann einmal eine zweite Chance geben wollte...

Mittwoch, 17. April 2013

Die Himmelsbräute der Wiesenmari

Die Mari sind ein Volk mit einer dem Finnischen verwandten Sprache (die ebenfalls Mari heißt), und sie leben in der russischen Republik Mari El. So weit die Fakten.

Doch was habe ich da heute im Kino eigentlich gesehen? Die Himmelsbräute der Wiesenmari, einen Film über die Mädchen, Frauen und Großmütter der Mari, genauer gesagt der Wiesenmari, einem Teil dieses irgendwo an der Wolga lebenden Volks. Doch für mehr reichen meine Worte nicht - zu schwer ist es zu beschreiben, wovon die 30, 40 (oder gar 50?) so unterschiedlichen Kurzgeschichten handelten, die jede für sich bereits einen sehenswerten Kurzfilm darstellen würde.

Stellvertretend für alle sei nur eine erzählt: Ein jugendliches Mädchen hält einen Korb voller großer, schöner Pilze in seinen Händen, schaut sich einen nach dem anderen an, und schließlich sagt es zu einem: "So wie Du muß mein Ehemann sein." Ist das nicht herzzerreißend? Ist es.

Letzte Anmerkung: So sehr waren die Geschichten aus dem Leben gegriffen, daß ich gar nicht mehr wußte, ob der Film nun im Spielfilm- oder Doku-Wettbewerb von goEast lief. Was aber auch ziemlich egal war...