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Sonntag, 21. Juni 2015

Everyman @ Pfalztheater

So ein düsteres Bühnenbild, daß man meinen könnte, es handele sich um ein Werk Richard Wagners. Ist es aber nicht. Trotzdem ist Everyman eine Art Oper - auch wenn das Pfalztheater dafür die Bezeichnung Rock Mystery verwendet...

Mittwoch, 25. Februar 2015

Tragedia Giapponese

Tragisch ist diese tragedia giapponese um chōchō-san alias Madama Butterfly in der Tat. Sollte ich mir einmal anschauen und anhören...

Sonntag, 31. August 2014

Tag 6: Nabuko & Brīvības piemineklis

Im Lettischen werden ausländische Namen auf Lettisch geschrieben - und somit hieß es an diesem Abend in der Nationaloper von Rīga: Nabuko von Džuzepe Verdi.

Passend zur Geschichte des unterdrückten Volks schweifte der Blick vom Balkon des Opernhauses zum Brīvības piemineklis, dem Freiheitsdenkmal Lettlands. Möge die Unabhängigkeit und die Freiheit der drei baltischen Staaten durch nichts und niemanden mehr bedroht werden!

Montag, 11. März 2013

Tristan und Isolde @ Braunschweig

Gemeinhin wird die Region um Hannover ja als Niemandsland betrachtet, und seien wir mal ehrlich: Was hat Braunschweig außer Eintracht und Jägermeister eigentlich noch zu bieten...? Beispielsweise drei Jahrhunderte Theatertradition - und derzeit eine in der Tat sehenswerte Inszenierung von Tristan und Isolde. So ist das mit Vorurteilen!

Sonntag, 3. Februar 2013

Götterdämmerung @ Darmstadt #02

Das große Warten zu Beginn der Götterdämmerung: Die Nornen warten auf das, von dem sie nichts wissen, Brünnhilde wartet erwartungsvoll glücklich-unglücklich auf Siegfried, und Hagen der Böse wartet nur darauf, daß seine Planspiele sich erfüllen.

Und ich? Vielleicht warte ich schon auf nächstes Jahr, auf die dann für mich dritte Inszenierung dieses Darmstädter Rings. Wer weiß, wer weiß...

Samstag, 2. Februar 2013

Siegfried @ Darmstadt #02

Der dritte Teil des Darmstädter Ring ist sicherlich nicht sein bester - aber immerhin hat sich Siegfried nach der diskussionswürdigen schauspielerischen Leistung des ersten Aufzugs noch kräftig gesteigert. Außerdem gibt es Wotan, auf den kann man sich immer verlassen. Auf Brünnhilde sowieso.

Jetzt bleibt nur die Frage: Was habe ich eigentlich vor einem Jahr zu dieser Inszenierung geschrieben?

Sonntag, 27. Januar 2013

Walküre @ Darmstadt #02

Warum mußt Du Wotan so starrköpfig sein? Warum kannst Du Brünnhilde ihre Schuld nicht vergeben? Warum kannst Du als Gott nicht mal Deinen Gefühlen nachgeben? Wäre das etwa allzu menschlich...?

Eine mit minimalen theatralischen Mitteln auf der Bühne umgesetzte Darstellung eines tragischen Vater-Tochter-Konflikts, dazu eine im ersten Aufzug grandios inszenierte Begegnung zwischen Sieglinde und Siegmund im Hause Hunting - kurz: Ein gelungener Opernabend. Vorfreude aufs nächste Wochenende inklusive!

Rheingold @ Darmstadt #02

So spontan war ich ja noch nie: Zwei Stunden vor Beginn kam mir die Idee, ich könnte ja mal wieder in die Oper gehen. Rheingold? Warum nicht! Darmstadt? Auch nicht schlecht, ist schließlich mein Lieblingstheater!

Es war nicht nur Spontaneität, sondern auch ein Erlebnis der besonderen Art, wie ich es sonst nur vom Kino und vom Schauspiel her kenne: Erstmals eine Operninszenierung zum zweiten Mal gesehen! Am Sonntag geht's übrigens mit der Walküre weiter...

Donnerstag, 3. Januar 2013

Tag 1: Holländer #7

Der fliegende Holländer als sogenannte "Volksvorstellung" in Zürich: Die Karten für etwa ein Drittel des regulären Preises...

Eine grandiose Aufführung! Wunderbar gespielte Musik, in allen Partien bestens verständliche Sänger (die hier sogar zweisprachigen Übertitel waren vollkommen unnötig), und eine etwas andere Interpretation von Sentas Opfertod: Weniger der Gedanke, den Holländer erlösen zu wollen, als vielmehr das Eingeständnis, die dem unglückseligen Erik einst versprochene Treue nicht einhalten zu können. Sehr interessant!

Sonntag, 25. November 2012

Pelléas et Mélisande

Pelléas et Mélisande: Meine Lieblingsoper aus Frankreich (zugegeben, neben Carmen ist es auch die einzige, die ich kenne). Schön traurig, düster, rätselhaft und geheimnisvoll!

Und die Aufführung? Großartige Musik und gute Schauspieler - dennoch weckte die Inszenierung kaum Emotionen. Liegt's etwa daran, daß ich beim dritten Mal zu sehr mit früheren Aufführungen vergleiche? Oder daran, daß Frankfurt einfach nicht mein Lieblingstheater ist (zu groß, zu teuer, zu selbstverliebt)? Vielleicht sollte ich einfach noch mal nach Dessau fahren...

Montag, 9. April 2012

Wagners Ring, Teil 4: Götterdämmerung

So wichtig wie in den beiden letzten Tagen war die Frage nach der Kontinuität in der Inszenierung auf einmal gar nicht mehr... Stattdessen begeisterte Brünnhilde einmal mehr: Sie, die einst nur Wotans Wille war, wurde eine starke, selbstbewußte Persönlichkeit, die später zunächst Siegfrieds Todesengel wurde und dann in ihrer Begegnung mit dem greisen, nach Vergebung suchenden, aber schließlich an sich selbst scheiternden Wotan für die bewegendste Szene des ganzen Ring sorgte. Eine wahre Götterdämmerung!

Als dann alles vorbei war und nur der Frieden (oder die Leere?) des Weltalls übrig blieb, drängte sich der Vergleich mit dem endlosen, von Musik untermalten Abspann von Stanley Kubricks 2001: Odyssee im Weltall geradezu auf. Welch großer Filmregisseur wäre Richard Wagner doch geworden, würde er in der Jetztzeit leben!

Fast ist man geneigt, nächstes Jahr wieder den Ring in Darmstadt... Ist nur ein Gedanke... Mal seh'n...

Wagners Ring, Teil 3: Siegfried

Wie kommt's, daß ich so kritisch bin? Vielleicht weil ich so ungeduldig bin und nun im dritten Teil des Rings noch immer den roten Faden suche? Zwar mag ich auch Videoprojektionen im Theater - aber nur, wenn sie schön abstrakt sind, nicht aber, wenn sie wie hier (und auf dem Programmheft) einen aus Geldscheinen konstruierten Drachen zeigen. Und dann dieser Siegfried des dritten Aufzugs: Steht stets mit den Händen an den Hosentaschen nur dumm herum und hat ein Gestik-, Mimik- und Bewegungsrepertoire nahe Null. Dabei hatte er doch am Anfang schauspielerisch so ansehnlich begonnen...

Aber es gibt auch Positives zu berichten: Etwa die schaudrig kalte Atmosphäre im Inneren des lebendigen Grabs auf dem Walkürenfelsen - welch ein Gegensatz zu den lodernden, roten Flammen außerhalb! Und bei aller Antipathie wird Wotan von Mal zu Mal immer sympathischer. Brünnhilde sowieso.

Freitag, 6. April 2012

Wagners Ring, Teil 2: Walküre

Irgendwie fehlte der Inszenierung ein wenig die Verbindung zum ersten Teil: War Wotan gestern im Rheingold noch der Vorstandsvorsitzende eines AKW-Betreibers, so trat er heute als Oberbefehlshaber eines Fluggeschwaders namens Walküre auf. Na ja, vielleicht ergeben sich die Zusammenhänge noch in den beiden verbleibenden Tagen...

Sehr schön anzusehen war, wie aus den blauen, wogenden Wellen des Rheins nun rote, lodernde Flammen am Walkürenfelsen wurden. Manchmal sind es im Theater die einfachen Dinge, die am beeindruckendsten sind!

Donnerstag, 5. April 2012

Wagners Ring, Teil 1: Rheingold

Ostern steht dieses Jahr ganz im Zeichen des Rings - heute zum Auftakt Rheingold: Ganz schön sozialkritisch! Alberich als der zum fetten Kapitalisten Gewordene, dessen Nibelungenreich irgendwie an Bertolt Brecht und Fritz Lang denken ließ, auf der anderen Seite der die Arbeiterklasse unterdrückende Wotan, und schließlich tauchte da auch noch Albert Einstein auf: Ohne seine zum Mythos gewordene Formel E=mc2 wäre aus der Burg Walhall nie ein Atomkraftwerk geworden. Doch will man diesen Göttern die Macht über eine solche Technologie anvertrauen? Die nächsten drei Teile von Wagners Ring werden zeigen, wie schlimm der Weltuntergang noch werden wird...

Dienstag, 13. März 2012

Tannhäuser @ Meiningen

Zurück in der Oper: Richard Wagners Tannhäuser in einer Inszenierung des Meininger Theaters. Klein, aber fein - es müssen nicht immer die großen Opernhäuser sein, auch in der vermeintlichen Provinz wird Kultur auf hohem Niveau geboten. Nebenbei bemerkt, Obertshausen kann sich rühmen, Partnerstadt Meiningens zu sein...

Donnerstag, 26. Januar 2012

Aida @ Nationaltheater Minsk

Verdis Aida (Аида) im Nationaltheater Minsk: Mit ungewöhnlichen drei Pausen kommt die Aufführung auf knappe vier Stunden Dauer, das ganze bei Preisen ab 10.000 Rubel - was aber in Euro nur 91 Cent sind. Ob dieser Wechselkurs auch eine Folge der Wirtschaftskrise in Weißrußland ist?

Sonntag, 14. August 2011

11k # 1¼h @ 26°C (3pm) | Ein paar Regentropfen, ein wenig Sonnenschein

Wegen der Direktübertragung des Lohengrin aus Bayreuth mit ein paar Stunden Verspätung einige Bilder einer nur kurzen Radtour (heute erstmals ohne gelbe Blumen).

Sonntag, 1. Mai 2011

Chinesische Oper

Die Chinesische Oper hat eine mehr als 1000jährige Tradition, war jedoch zu Zeiten der Kulturrevolution nicht gern gesehen. Aber die Zeiten ändern sich auch wieder...

Mittwoch, 23. März 2011

Luciano Pavarotti

Der bisher wohl erfolgreichste Operntenor: Luciano Pavarotti, während einer Aufführung von La Gioconda an der San Francisco Opera im Jahre 1979.

Sonntag, 27. Februar 2011

Tristan und Isolde @ DNT Weimar

Deutsches Nationaltheater Weimar: Danke, daß ich zum zweiten Mal im ersten Akt des Tristan Tränen vergießen durfte! Und falls ich eines Tages doch sterben sollte, weiß ich schon einmal, wie der Tod aussieht.