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Samstag, 4. August 2012

Tag 19: See-Erz und Flößerei

In dem Dörfchen Möhkö nahe der heutigen russischen Grenze wurde im 19. Jahrhundert zuSee-Erz abgebaut und verarbeitet. Später, als dies zu unwirttschaftlich wurde, ging man für einige Jahrzehnte zur Forstwirtschaft über - und es ist schon beeindruckend zu sehen, wieviele Menschen daran beteiligt waren: Am Aussuchen, Markieren, Fällen, Vermessen der Bäume, an deren Transport über Land sowie über Bäche, Flüsse und Seen. Wie man an dem Modell sieht, konnte man auf den Floßen, die auf den großen Seen zum Einsatz kommen, sogar wohnen!

Donnerstag, 26. Januar 2012

Aida @ Nationaltheater Minsk

Verdis Aida (Аида) im Nationaltheater Minsk: Mit ungewöhnlichen drei Pausen kommt die Aufführung auf knappe vier Stunden Dauer, das ganze bei Preisen ab 10.000 Rubel - was aber in Euro nur 91 Cent sind. Ob dieser Wechselkurs auch eine Folge der Wirtschaftskrise in Weißrußland ist?

Freitag, 6. Januar 2012

Isaakskathedrale und Nikolaus I.

Die Isaakskathedrale in Sankt Petersburg mit einem Reiterstandbild des russischen Kaisers Nikolaus I., beide aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Davor weihnachtliche Atmosphäre - eindeutig 21. Jahrhundert...

Ach übrigens, heute ist in den orthodoxen Kirchen Weihnachten. С Рождеством Христовым!

Die Briefmarken aus Weißrußland zeigen, daß zum Glück seit der letzten Postkarte das Porto nicht weiter gestiegen ist.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Goods - Money - Goods @ Brest

In der einstündigen Performance Goods - Money - Goods des Freien Theaters Brest wird die Abhängigkeit des modernen Menschen von den Bedürfnissen der Wirtschaft und der damit einhergehende Verlust seiner Freiheit thematisiert. Und das in Weißrußland, hoffentlich wird das Freie Theater noch lange frei bleiben, alles Gute und viel Glück!

Es gibt kaum ein anderes Land, dessen Briefmarken mich zur Zeit nachdenklicher stimmen würden: Wie groß muß die wirtschaftliche Misere sein, wenn aufgrund der Inflation erneut innerhalb eines halben Jahres das Porto um die Hälfte angestiegen ist?

Sonntag, 10. Juli 2011

Briefmarken und die Inflation

Traurig ist es zu sehen, wie in Weißrußland die Wirtschaftskrise und die verheerende Inflation den Menschen das Leben schwer macht. Sogar auf den Briefmarken wird sie deutlich: Im Januar genügten noch 680 Rubel, jetzt sind es bereits 900 oder 1000 Rubel.