Sonntag, 25. Oktober 2015

Pawlowsk, Zarskoje Selo & Peterhof

... und wenn man dann all die Sehenswürdigkeiten Sankt Petersburgs gesehen hat, dann bleiben da immer noch die zahlreichen, im Umland liegenden und zum Weltkulturerbe gehörenden Paläste und Schlösser.

Seien es nun das Schloß von Pawlowsk, der Katharinenpalast in Zarskoje Selo (mit der Rekonstruktion des Bernsteinzimmers) oder der Große Palast in Peterhof (wo im Çeşme-Saal mit vielen Gemälden an eine Seeschlacht im 18. Jahrhundert erinnert wird)...


St. Isaak & Winterpalast

Wieviele Tage braucht man eigentlich, um wenigstens die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Sankt Petersburgs zu besichtigen? Und wie definiert man überhaupt "die wichtigsten"...?

Na ja, auf jeden Fall gehören die Isaakskathedrale und der Winterpalast dazu!

Yanagawa & Sakurajima

Der Briefmarkenausflug nach Japan ist heute zu Besuch auf Kyūshū. In Yanagawa war ich sogar selbst gewesen (auch wenn es zu regnerisch für eine Bootstour war), doch den Sakurijima im Süden der Insel habe ich nicht gesehen.

Außerdem kamen auch noch mehrere Tiere hier an, so etwa zwei liebenswerte Spatzen sowie eine nur auf Hokkaidō vorkommende Fuchsart. Es gibt immer noch so viel zu sehen in Japan, nicht nur auf Briefmarken...


Maó

Maó klingt chinesisch, ist es aber nicht. Vielmehr ist es eine Hauptstadt: Nämlich die der Baleareninsel Menorca - und nebenbei hat diese kleine Stadt einen der größten Naturhäfen der Welt...

Skeleton @ Olympia 2014

Daß ich schon lange kein Olympia mehr im Fernsehen gesehen habe, merke ich auch daran, wie ich überrascht war zu lesen, daß es zwei Arten des Schlittenfahrens gibt: Rennrodeln (auf dem Rücken liegend) und das noch viel gefährlicher aussehende Skeleton (auf dem Bauch liegend und nach vorne blickend)...

Tallinn: Self-Driven City

Der Alte Markt mit dem Olde Hansa in meinem geliebten Tallinn - verbunden mit der Frage, wie wohl die Altstadt der Hauptstadt Estlands in zehn, zwanzig, fünfzig Jahren aussehen wird...

Eine mögliche Antwort darauf zu geben war das Anliegen der diesjährigen Tallinner Architektur-Biennale: Was wird einmal passieren, wenn unsere Städte durch selbstfahrende Autos zu Self-Driven Cities werden? Hoffentlich wird die Tallinna vanalinn auch dann nahezu autofrei bleiben!

Samstag, 24. Oktober 2015

Elevador da Bica (II)

Eine gute, alte Bekannte aus Lissabon: Die Standseilbahn mit dem schönen Namen Elevador da Bica - diesmal nicht als Zeichnung, sondern als Photo...

... und diesmal auch nicht mit portugiesischen, sondern mit niederländischen Briefmarken: Oben Haarlem, unten Breukelen - beide übrigens Namensgeber für zwei bekannte New Yorker Stadtteile: Harlem und Brooklyn!

Kos, Nisyros, Pserimos

Inseln, nicht als Inseln, mehr als irgendwo sonst, wo ich bisher gewesen bin: Das ist Griechenland, und das ist vor allem die Ägäis. Auch wenn Kos nur halb so groß ist wie Bornholm oder die Isle of Man, kann man auch dort sicher viele Tage verbringen - bevor es dann weiter geht nach Nisyros, Pserimos oder irgendeine andere der tausend Inseln.

Selbst wenn ich es könnte oder auch nur einmal ausprobieren möchte, bliebe angesichts dieses ausgedehnten Island Hoppings wohl keine Zeit zum Tauchen...

Das Glück kommt zu denen, die...

In leichter Abwandlung des Textes auf der Postkarte sagt man in Japan: 笑う門には福が来る - Das Glück kommt zu denen, die lächeln.

Da ist es auch egal, ob man nun als Vogel (oder als Mensch) sich in Gemeinschaft aufhält oder alleine auf einem Ast sitzt...

... und wenn man ganz, ganz viele Menschen treffen will, besucht man am besten die Yamaboko Junkō-Parade des den ganzen Juli andauernden Gion-Festivals in Kyōto.

Bamberg und Bad Reichenhall

Zwei weit voneinander liegende Städte in Bayern, die beide nicht so recht bayrisch sind: Bamberg in Franken und Bad Reichenhall in unmittelbarer Nachbarschaft zum österreichischen Salzburg.

Naumachie in Moritzburg

Was bitte ist Naumachie? Es ist das Nachstellen historischer Seeschlachten einschließlich der zugehörigen Kulissen - und daher steht einer der ältesten Binnenleuchttürme Deutschlands im sächsischen Moritzburg, nicht allzu weit entfernt vom dortigen Schloß. Ja, das muß den adligen Herren wohl gefallen haben...

Wie passend, daß man den auf der Postkarte leicht zu übersehenden Leuchtturm auf der Briefmarke in all seinen Details betrachten kann!

Kreml in Rußland (VIII)

Mit der 2.50 Rubel-Marke kam der neunte Kreml: Kolomna, etwa zwei Autostunden sudöstlich von Moskau gelegen und eine der ältesten Städte in der Region.

Sonnenuntergang mit Röhricht

Ein Sonnenuntergang mit Röhricht, irgendwo, an einem fernen Ort... Und was habe ich heute anhand dieser Postkarte gelernt? Es heißt das Röhricht, nicht der Röhricht!

Sonntag, 11. Oktober 2015

Sakura & Mumin

Auch wenn mit der Dritten Weltkonferenz zur Reduktion des Risikos von Katastrophen der Anlaß ein sehr ernster ist, erinnert mich diese zu diesem Ereignis ausgegebene Briefmarke doch an eines der schönsten Erlebnisse dieses Jahres: Die Kirschblüte in Japan - und insbesondere an den Tag in Himeji.

Die zweite Briefmarke paßt ebenfalls zu meinen diesjährigen Urlaubserfahrungen: Schließlich bin ich den Mumins ja im Seriegården auf Gotland begegnet...

Auf den ersten Blick sieht er böse aus...

Auf den ersten Blick sieht er böse aus, aber in Wahrheit ist er ein freundlicher Mensch.

So lautet der ausführliche Titel dieser Karikatur von Utagawa Kuniyoshi, von dessen mehreren tausend Werken ein zweites als Postkarte hier angekommen ist. Sein Titel ist kürzer - und eindeutiger: Saufgelage.

Zu sehen sind zweihundert der Werke Kuniyoshis derzeit im Kunstmuseum der Präfektur Hiroshima (広島県立美術館). Ach, könnte ich bloß dort sein...

And you never feel alone...

Auch wenn ich den Namen dieser Zeichung nicht herausgefunden habe, weiß ich aber, daß es keinen Grund gibt, sich auf dieser Welt allein zu fühlen...

... und nebenbei habe ich gesehen, wieviele andere schöne Zeichnungen und Bilder die ukrainische Künstlerin Natalya Gaida schon geschaffen hat.

Auf der Briefmarke der auch im Winter seine Beeren tragende Sanddorn.

Kyōto Gion Shinbashi

Wahrscheinlich ist es nicht überall im Kyōtoer Stadtteil Gion so ruhig wie auf dieser Postkarte mit der Brücke Shinbashi - denn natürlich will jeder Tourist einmal eine echte Geisha sehen...

Passend zu der gutgekleideten Geisha eine Briefmarke mit einem weiteren traditionellen Handwerk aus Japan: Kagayuzen, die Kunst der Seidenfärberei in der Stadt Kanazawa.

調子はどう?

調子はどう?
Wie geht es Dir?
Mir geht's gut...

... doch welcher Berg in Japan mag das wohl sein, der nebem der Fujisan auf der zweiten Briefmarke abgebildet ist? Es ist der Kitadake, der zweithöchste Berg des Landes!

Wieder was gelernt - und jetzt geht's mir richtig gut!


Ano de rosas, ano de pão

Ano de rosas, ano de pão - Jahr der Rosen, Jahr des Brots. Auch wenn man zunächst denken mag, daß Rosen so wertvoll sein können wie Brot, so geht doch diese Redensart auf ein von Königin Elisabeth von Portugal bewirktes Wunder zurück.

Auf der zweiten Karte ein klein wenig Werbung, in diesem Fall für A Vida Portuguesa, ein Geschäft, dessen Ziel es ist, gute, alte, traditionelle Produkte des Landes wieder zu mehr Beachtung zu verhelfen. Da helfe ich gerne...

Samstag, 10. Oktober 2015

Laufen und Ringen @ Olympia 2004

Zwei von vielen Diszplinen bei Olympia 2004 in Athen: Laufen und Ringen - und auch wenn's so aussieht, als seien es drei russische Briefmarken, so sind es derer doch nur zwei: Die mittlere ist eine...

... wie nennt der Philatelist eigentlich so etwas? Füllmarke? Zwischenmarke? Ziermarke?


Leuchttürme - und andere Türme...

Wo mag dieser Leuchtturm wohl stehen? Wie kann ich ihn finden? Oder ist er nur in den Gedanken eines Zeichners entstanden? Egal, man muß nicht alles wissen!

Immerhin habe ich herausgefunden, wo der knallrote Leuchtturm auf der Briefmarke zu finden ist: Auf der Fischerhalbinsel im äußersten Nordwesten Rußlands, ganz in der Nähe des Dörfchens Vaida Guba. Zu diesem gibt es sogar einen Artikel in der finnischen Wikipedia - denn einst gehörte der Westteil Vaitolahtis noch zu Finnland...

Noch mehr Türme! Nun allerdings ganz im Süden Rußlands, und diesmal ist es der Bahnhofsturm von Sotschi - und vor allem seine mit den zwölf Sternzeichen versehene Uhr.

2962, 2964, ...

Wie hoch ist denn nun Deutschlands höchster Berg? 2962 Meter? 2964 Meter? Und wie kann es sein, daß das Münchner Haus höher liegt als der Gipfel?

Na ja, immerhin ist klar, daß die Zugspitze kein Dreitausender ist...


Sonntag, 4. Oktober 2015

Mikurigaike @ Tateyama Kurobe

Die Japanischen Alpen kann man beispielsweise auf der Tateyama Kurobe Route überqueren - und auf deren höchstem Punkt befindet sich der Mikurigaike, in dessen klarem Wasser sich im Sommer der Tateyama spiegelt.

Passend zur weißen Landschaft der Postkarte gibt's eine Briefmarke mit zwei Feldsperlingen und einer Kamelie im Schnee.

Samstag, 3. Oktober 2015

Most agreeable way of ignoring life...

Rund um die Uhr sitzt jemand vor dem Café A Brasileira in Lissabon: Fernando Pessoa - und ständig nimmt jemand neben ihm Platz und unterhält sich mit Portugals berühmtem Schriftsteller über a maneira mais agradável de ignorar a vida...

Vielleicht eines Tages auch ich?