Sonntag, 11. Oktober 2015

Sakura & Mumin

Auch wenn mit der Dritten Weltkonferenz zur Reduktion des Risikos von Katastrophen der Anlaß ein sehr ernster ist, erinnert mich diese zu diesem Ereignis ausgegebene Briefmarke doch an eines der schönsten Erlebnisse dieses Jahres: Die Kirschblüte in Japan - und insbesondere an den Tag in Himeji.

Die zweite Briefmarke paßt ebenfalls zu meinen diesjährigen Urlaubserfahrungen: Schließlich bin ich den Mumins ja im Seriegården auf Gotland begegnet...

Auf den ersten Blick sieht er böse aus...

Auf den ersten Blick sieht er böse aus, aber in Wahrheit ist er ein freundlicher Mensch.

So lautet der ausführliche Titel dieser Karikatur von Utagawa Kuniyoshi, von dessen mehreren tausend Werken ein zweites als Postkarte hier angekommen ist. Sein Titel ist kürzer - und eindeutiger: Saufgelage.

Zu sehen sind zweihundert der Werke Kuniyoshis derzeit im Kunstmuseum der Präfektur Hiroshima (広島県立美術館). Ach, könnte ich bloß dort sein...

And you never feel alone...

Auch wenn ich den Namen dieser Zeichung nicht herausgefunden habe, weiß ich aber, daß es keinen Grund gibt, sich auf dieser Welt allein zu fühlen...

... und nebenbei habe ich gesehen, wieviele andere schöne Zeichnungen und Bilder die ukrainische Künstlerin Natalya Gaida schon geschaffen hat.

Auf der Briefmarke der auch im Winter seine Beeren tragende Sanddorn.

Kyōto Gion Shinbashi

Wahrscheinlich ist es nicht überall im Kyōtoer Stadtteil Gion so ruhig wie auf dieser Postkarte mit der Brücke Shinbashi - denn natürlich will jeder Tourist einmal eine echte Geisha sehen...

Passend zu der gutgekleideten Geisha eine Briefmarke mit einem weiteren traditionellen Handwerk aus Japan: Kagayuzen, die Kunst der Seidenfärberei in der Stadt Kanazawa.

調子はどう?

調子はどう?
Wie geht es Dir?
Mir geht's gut...

... doch welcher Berg in Japan mag das wohl sein, der nebem der Fujisan auf der zweiten Briefmarke abgebildet ist? Es ist der Kitadake, der zweithöchste Berg des Landes!

Wieder was gelernt - und jetzt geht's mir richtig gut!


Ano de rosas, ano de pão

Ano de rosas, ano de pão - Jahr der Rosen, Jahr des Brots. Auch wenn man zunächst denken mag, daß Rosen so wertvoll sein können wie Brot, so geht doch diese Redensart auf ein von Königin Elisabeth von Portugal bewirktes Wunder zurück.

Auf der zweiten Karte ein klein wenig Werbung, in diesem Fall für A Vida Portuguesa, ein Geschäft, dessen Ziel es ist, gute, alte, traditionelle Produkte des Landes wieder zu mehr Beachtung zu verhelfen. Da helfe ich gerne...

Samstag, 10. Oktober 2015

Laufen und Ringen @ Olympia 2004

Zwei von vielen Diszplinen bei Olympia 2004 in Athen: Laufen und Ringen - und auch wenn's so aussieht, als seien es drei russische Briefmarken, so sind es derer doch nur zwei: Die mittlere ist eine...

... wie nennt der Philatelist eigentlich so etwas? Füllmarke? Zwischenmarke? Ziermarke?


Leuchttürme - und andere Türme...

Wo mag dieser Leuchtturm wohl stehen? Wie kann ich ihn finden? Oder ist er nur in den Gedanken eines Zeichners entstanden? Egal, man muß nicht alles wissen!

Immerhin habe ich herausgefunden, wo der knallrote Leuchtturm auf der Briefmarke zu finden ist: Auf der Fischerhalbinsel im äußersten Nordwesten Rußlands, ganz in der Nähe des Dörfchens Vaida Guba. Zu diesem gibt es sogar einen Artikel in der finnischen Wikipedia - denn einst gehörte der Westteil Vaitolahtis noch zu Finnland...

Noch mehr Türme! Nun allerdings ganz im Süden Rußlands, und diesmal ist es der Bahnhofsturm von Sotschi - und vor allem seine mit den zwölf Sternzeichen versehene Uhr.

2962, 2964, ...

Wie hoch ist denn nun Deutschlands höchster Berg? 2962 Meter? 2964 Meter? Und wie kann es sein, daß das Münchner Haus höher liegt als der Gipfel?

Na ja, immerhin ist klar, daß die Zugspitze kein Dreitausender ist...


Sonntag, 4. Oktober 2015

Mikurigaike @ Tateyama Kurobe

Die Japanischen Alpen kann man beispielsweise auf der Tateyama Kurobe Route überqueren - und auf deren höchstem Punkt befindet sich der Mikurigaike, in dessen klarem Wasser sich im Sommer der Tateyama spiegelt.

Passend zur weißen Landschaft der Postkarte gibt's eine Briefmarke mit zwei Feldsperlingen und einer Kamelie im Schnee.

Samstag, 3. Oktober 2015

Most agreeable way of ignoring life...

Rund um die Uhr sitzt jemand vor dem Café A Brasileira in Lissabon: Fernando Pessoa - und ständig nimmt jemand neben ihm Platz und unterhält sich mit Portugals berühmtem Schriftsteller über a maneira mais agradável de ignorar a vida...

Vielleicht eines Tages auch ich?

Sonntag, 27. September 2015

Kreml in Rußland (VII)

Ich habe schon gar nicht mehr daran geglaubt, einen neuen Kreml auf russischen Briefmarken zu entdecken, aber hier ist tatsächlich Nummer 8: Der Kreml von Nowgorod - der Stadt, die einst ein wichtiger Handelspartner der Hanse und insbesondere Gotlands war.

Die mich früh suchen...

Sprüche 8,17: "Die mich früh suchen, werden mich finden."

Aber wer sucht? Der kleine Junge? Das Eichhörnchen links unten? Und wen findet man? Einen Apfel? Einen Teddybär? Und was passiert mit denen, die nicht früh suchen? Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben? Aber das steht dann schon nicht mehr in der Bibel...

Eluanbi @ Kenting

Ganz im Süden Taiwans liegt der jährlich von Millionen Touristen besuchte Kenting-Nationalpark - und da, wo es nicht mehr südlicher geht, steht der Leuchtturm von Eluanbi, der lichtstärkste des ganzen Landes.

Allerdings wird man dort keine taiwanesische Forelle finden: Denen ist's im Meer zu warm... Nach der letzten Eiszeit kamen sie auf die Insel, sind nun gefangen in den Höhenlagen der Insel - und damit leider stark vom Aussterben bedroht.

Samstag, 26. September 2015

Erinnerungen an die gute alte Zeit...

Es ist nicht gelogen, wenn ich schreibe, daß ich die gute alte Zeit der analogen Photographie vermisse: Damals mußte man noch Ehrfurcht vor jedem einzelnen Bild haben...

... und genauso ehrfurchtsvoll blicke ich heute auf diese alte Uhr, die um 13:32:41 Uhr stehengeblieben ist. Oder tickt sie etwa noch?

Cheering from Ukraine

Auch wenn ich nur die englische Übersetzung auf dieser schönen, selbstgemachten Postkarte lesen kann, erfreue ich mich dennoch an den vielen bunten Tropfen: Cheering from Ukraine!

Dazu ein dreiarmiger Leuchter - laut ukrainischer Wikipedia ein Kunstwerk des Volks der Huzulen. Noch nie davon gehört? Ich auch nicht...

Plaza Mayor Madrid

Egal in welche der vier Himmelsrichtungen der Besucher auf der Plaza Mayor in der spanischen Hauptstadt blickt, er sieht immer dasselbe Gebäude...

... da kann er seiner Verwunderung nur noch mit einem spanischen Ausrufezeichen zum Ausdruck bringen: ¡Madrid!

Wölfe im Tierpark am Monte Amiata

Im Tierpark am Monte Amiata in der Südtoskana gibt es viele Wölfe. Für den Menschen wohl ungefährlich, nicht aber für die Schafe...

Auf der ersten italienischen Briefmarke die Schweizer, zum Weltkulturerbe gehörende Albulabahn, auf der zweiten das Kolosseum, das als Teil der Altstadt Roms diesen Titel natürlich auch trägt.


Eremitage-Theater

Eines der kleinsten Theater in Sankt Petersburg, aber es war ja einst auch nur für geladene Gäste der Zarenfamilie gedacht: Das Eremitage-Theater.

Moderner (auch wenn's auf den ersten Blick nicht so aussieht) ist die Briefmarke mit zeitgenössischer Kunst aus Rußland: Kerosin von Andrei Bobykin.

Opern- und Ballettheater Minsk

Wenn ich also wie im vorhergehenden Beitrag angedeutet eines Tages Weißrußland besuche, sollte ich auf keinen Fall das Opern- und Balletttheater in Minsk verpassen - oder weil dort offensichtlich alles einen etwas längeren Namen hat: The National Academic Bolshoi Opera and Ballet Theatre of the Republic of Belarus.

Einfacher ist's, wenn man etwas mit einer Abkürzung versehen kann: Beispielsweise die IT-Messe TIBO in der Hauptstadt, die im Jahr 2013 schon zum zwanzigsten Mal stattfand.