Montag, 20. März 2017

Tag 9: Meada & Melriça

Die Jungs und Mädels aus der Steinzeit haben doch überall ihre Spuren hinterlassen - so auch auf der Iberischen Halbinsel: Der sieben Meter hohe Menhir da Meada und die mitten in einer Wiese stehende Anta da Melriça.

Tag 8: Colecção de presépios

Ein Museum mit einer Ausstellung von Darstellungen der Geburt Christi - was könnte daran besonders interessant sein? Man kann ja mal kurz reingucken...

... um dann überrascht zu werden, wie vielseitig diese Kunstwerke aus aller Welt sind. Ob bunt oder einfach, ob groß, klein oder winzig, ob aus Europa, Fernost, Südamerika oder Afrika - wenn es nicht Postkarten wären, wüßte ich jetzt, was ich sammeln würde.

Tag 7: Weiß. Mit Streifen.

Seit drei Tagen sehe ich nur noch farbige Streifen. Zumindest an den ansonsten weißen Häusern. Meist in Blau, aber auch in Gelb und anderen Farben.

Selbst die Kirchen sind da keine Ausnahme. Und die Stierkampfarena auch nicht. Die ist natürlich in Rot.

Und wozu das ganze? Angeblich soll das Geister, Schlangen und Ameisen abhalten...

Freitag, 17. März 2017

Tag 6: Tag der Grünen Landschaften

Nach dem Gelb gestern folgte heute das Grün - doch wie mag die Landschaft im Alentejo wohl  in den trockenen und heißen Sommern aussehen? Und werden die Schafe dann genug zu trinken haben?

Tag 5: Tag der Gelben Blüten

Neben Orange ist im Falle von Blumen Gelb meine zweite Lieblingsfarbe - und davon gab es heute auf dem Weg entlang der Südwestküste Portugals mehr als genug zu sehen.

Mittwoch, 15. März 2017

Tag 4: Pastelaria

Die portugiesische Variante des Kaffeehaus heißt Pastelaria, und schon jetzt weiß ich, daß sie ein unverzichtbarer Bestandteil dieses Urlaubs werden.

Doch welches Törtchen nehm' ich bloß? Ein Pastel de Nata? Oder eines mit Mandeln? Ach, was soll's... Beide!


Dienstag, 14. März 2017

Tag 3: Noite de Fado

Was kann es am Ende des ersten Tags in Portugal Schöneres und Melancholischeres geben als eine Nacht des Fado?

Melancholisch wie Finnischer Tango.
Seufz.
Doppelseufz.

Tag 2: Ronda

Einmal nach Inari.
Einmal nach Katsurahama.
Einmal nach Ronda.

Nun bin ich da.
Und schon wieder eine Brücke.

Of course, I have sent a postcard from Ronda to my dear friend Ronda in Minnesota!

Sonntag, 12. März 2017

Tag 1: 1290 Kilometer

Immer entlang der Mittelmeerküste, fast ohne das Meer gesehen zu haben, von morgens bis spät abends, 1290 Kilometer - und doch nicht angekommen.

Aber morgen.

Tag 0: Sur le Pont d'Avignon

Sur le Pont d'Avignon,
on y danse,
on y danse.

Ich war davor, dahinter, darunter, nur darauf...

Darauf war ich nicht, also konnte ich auch nicht tanzen, sur le Pont d'Avignon.

Dienstag, 21. Februar 2017

Letzter Tag: Świnoujście @ Uznam

Kaum, daß auf der geteilten Insel Usedom/Uznam die rot-weiße Grenze überschritten war, zeigte sich die Sonne...

... allerdings nur sehr kurz - und so mußte am Strand von Świnoujście der Abschied im Nieselregel stattfinden:

Tschüß, Ostsee!
Cześć, Morze Bałtyckie!

Tag 8: Landkirchen Usedoms

Abseits der Ostseebäder findet man im Hinterland Usedoms Ruhe, Einsamkeit und sogar Kirchen, die um diese Jahreszeit für Besucher geöffnet sind.

Ach, die ungewöhnliche Deckenbemalung in Benz und die kleine Allee zwischen Tor und Tür in Liepe lassen mich zurückdenken an die unzähligen Landkirchen Gotlands...

Samstag, 18. Februar 2017

Tag 7: Auf den Alleen Rügens

Nach eineinhalb autofreien Tagen auf Hiddensee war es wieder Zeit, auf der Straße unterwegs zu sein - und auf Rügen bedeutet das vor allem Alleen.

Wie muß das erst im Frühling, Sommer und Herbst aussehen? Oder im Winter bei Schnee? Dennoch hat selbst der Nebel seinen Charme...

Tag 6: Fisch & Sanddorn

An jedem Tag (bis auf den ersten) gab es bisher Fisch zu Abend - heute sogar schon als kleines Mittagessen: Süß-sauer eingelegtes Heringsfilet nach Oma Ernas Rezept.

Doch nicht nur Fisch, sondern auch der Sanddorn ist allgegenwärtig. Warum also nicht einmal einen Sanddorngeist probieren? Schmeckt und hilft auch bei Temperaturen oberhalb des Gefrierpunkts.

Tag 5: Hiddensee

Die Insel vor der Insel: Hiddensee. Und auch wenn ihre Größe sich stetig ändert (einer der Sandhaken im Norden wächst mit 30 Metern pro Jahr ins Meer hinaus), hier der obligatorische Größenvergleich mit anderen einsamen Inseln.

Mykines: 0.5
St Mary’s: 0.3
Christiansø: 0.02
North Ronaldsay: 0.4
Foula: 0.7
Stora Karlsö: 0.1

Mittwoch, 15. Februar 2017

Tag 4: Riesengrab Nobbin

Natürlich könnte ich auch Bilder vom in dieser Jahreszeit von Touristenmassen verschonten Kap Arkona zeigen - aber viel unerwarteter und auch mehr der Tradition folgend gibt's das Großsteingrab in Nobbin zu sehen: Eines der größten seiner Art im Norden Deutschlands und direkt an der Steilküste der Ostsee gelegen.


Tag 3: Häuser gucken

Was man in seiner Freizeit alles machen kann: Bird Watching. Oder Ship Spotting. Oder Beach Combing.

Und auf dem Darß? Da kann man Häuser Gucken. Und Haustüren. Sogar Telephonkästen.


Montag, 13. Februar 2017

Tag 2: Darßer Ort

Die Sonne ist gekommen - Grund genug, am Darßer Weststrand entlang zu laufen, die seltsamen Skulpturen aus totem Baumholz zu betrachten und schließlich nach einem Rundweg durch den Dünenwald den Leuchtturm am Darßer Ort zu besteigen. Nach dem langen Rückweg waren's dann doch 23 Kilometer...

Sonntag, 12. Februar 2017

Tag 1: Teil zwei der Rückkehr

Zurück an der Ostsee.
Zurück in Wustrow an der Ostsee.
Zurück auf der Seebrücke in Wustrow an der Ostsee.
Zurück, wo ich einst umkehren mußte.


Danke, Knollennase vor der Seebrücke in Wustrow an der Ostsee.

Samstag, 11. Februar 2017

Tag 0: Zurück in Schwerin

Hallo Schwerin, ich bin wieder da. Nicht im Mai, sondern im Februar. Bei minus drei Grad. Aber egal, das Schloß gibt's immer noch. Und den Dom. Den Pfaffenteich sowieso.