Die Jungs und Mädels aus der Steinzeit haben doch überall ihre Spuren hinterlassen - so auch auf der Iberischen Halbinsel: Der sieben Meter hohe Menhir da Meada und die mitten in einer Wiese stehende Anta da Melriça.
Ein Museum mit einer Ausstellung von Darstellungen der Geburt Christi - was könnte daran besonders interessant sein? Man kann ja mal kurz reingucken...
... um dann überrascht zu werden, wie vielseitig diese Kunstwerke aus aller Welt sind. Ob bunt oder einfach, ob groß, klein oder winzig, ob aus Europa, Fernost, Südamerika oder Afrika - wenn es nicht Postkarten wären, wüßte ich jetzt, was ich sammeln würde.
Nach dem Gelb gestern folgte heute das Grün - doch wie mag die Landschaft im Alentejo wohl in den trockenen und heißen Sommern aussehen? Und werden die Schafe dann genug zu trinken haben?
Neben Orange ist im Falle von Blumen Gelb meine zweite Lieblingsfarbe - und davon gab es heute auf dem Weg entlang der Südwestküste Portugals mehr als genug zu sehen.
Abseits der Ostseebäder findet man im Hinterland Usedoms Ruhe, Einsamkeit und sogar Kirchen, die um diese Jahreszeit für Besucher geöffnet sind.
Ach, die ungewöhnliche Deckenbemalung in Benz und die kleine Allee zwischen Tor und Tür in Liepe lassen mich zurückdenken an die unzähligen Landkirchen Gotlands...
An jedem Tag (bis auf den ersten) gab es bisher Fisch zu Abend - heute sogar schon als kleines Mittagessen: Süß-sauer eingelegtes Heringsfilet nach Oma Ernas Rezept.
Doch nicht nur Fisch, sondern auch der Sanddorn ist allgegenwärtig. Warum also nicht einmal einen Sanddorngeist probieren? Schmeckt und hilft auch bei Temperaturen oberhalb des Gefrierpunkts.
Die Insel vor der Insel: Hiddensee. Und auch wenn ihre Größe sich stetig ändert (einer der Sandhaken im Norden wächst mit 30 Metern pro Jahr ins Meer hinaus), hier der obligatorische Größenvergleich mit anderen einsamen Inseln.
Natürlich könnte ich auch Bilder vom in dieser Jahreszeit von Touristenmassen verschonten Kap Arkona zeigen - aber viel unerwarteter und auch mehr der Tradition folgend gibt's das Großsteingrab in Nobbin zu sehen: Eines der größten seiner Art im Norden Deutschlands und direkt an der Steilküste der Ostsee gelegen.
Die Sonne ist gekommen - Grund genug, am Darßer Weststrand entlang zu laufen, die seltsamen Skulpturen aus totem Baumholz zu betrachten und schließlich nach einem Rundweg durch den Dünenwald den Leuchtturm am Darßer Ort zu besteigen. Nach dem langen Rückweg waren's dann doch 23 Kilometer...
Hallo Schwerin, ich bin wieder da. Nicht im Mai, sondern im Februar. Bei minus drei Grad. Aber egal, das Schloß gibt's immer noch. Und den Dom. Den Pfaffenteich sowieso.