Wie bereits beim
letztjährigen Neujahrsfilm stand auch diesmal wieder ein Kind im Vordergrund:
Das Mädchen Wadjda lebt mit seiner Mutter in Saudi-Arabien, wo es unter dem Deckmantel archaischer Traditionen offensichtlich noch schlimmer zugeht als im
Iran.
Ab einem bestimmten Zeitpunkt konnte man meinen, man sähe einen Film über Nordkorea, nur mit dem Unterschied, daß es nicht das ganze Volk, sondern die Frauen sind, die gnadenlos unterdrückt werden. Dort der Kommunismus, hier die Religion.
Oder wäre vielleicht der Vergleich mit der Apartheid in Südafrika angebracht? Das gäbe Anlaß zur Hoffnung, denn am Ende hatte Nelson Mandela den Erfolg, für den er sein Leben lang gekämpft hat. Viel Glück und alles Gute!